Blutbad in Paris: "Allah hat es mir befohlen", sagt Täter (VIDEO)

Erst Berlin, jetzt Paris. Ein Mann sticht im Nordwesten der französischen Metropole wahllos auf Frauen ein, hinterlässt eine Spur der Verwüstung und lebensgefährlich verletzte Opfer. Während Ermittler fieberhaft nach dem wahren Motiv suchen, wirft eine schockierende Äußerung des Täters bei seiner Festnahme düstere Fragen auf.

Drei Frauen sind bei einem Messerangriff im Nordwesten der französischen Hauptstadt niedergestochen worden. Ein freigestellter Polizeibeamter außer Dienst beendete den Amoklauf vorzeitig, indem er den Angreifer überwältigte und festnahm.

Der Vorfall ereignete sich am Montagnachmittag in der Nähe der U-Bahn-Station Porte de Clichy. Im Internet kursierende Videoaufnahmen zeigen, wie der 31-jährige Verdächtige mit zwei großen Küchenmessern wahllos auf Passantinnen einsticht.

Der französische Innenminister Laurent Nuñez erklärte, der Angreifer sei von einem Polizeibeamten gestellt worden, dem es gelang, ihn festzusetzen.

Die drei Opfer im Alter von 19, 24 und 36 Jahren wurden ins Krankenhaus eingeliefert, zwei von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand, fügte er hinzu.

Das Motiv für den Angriff bleibt unklar, da der Verdächtige nach seiner Festnahme unzusammenhängende Aussagen machte, so Nuñez, der die Öffentlichkeit gleichzeitig aufforderte, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Während bei dem Verdächtigen psychische Störungen vermutet werden, deuten Medienberichte darauf hin, dass der Mann behauptete, "Allah habe ihm befohlen", die Frauen anzugreifen.

Der Vorfall ereignete sich nur einen Tag, nachdem ein mutmaßlich radikaler Islamist in Deutschlands Hauptstadt Berlin mit einem Transporter in eine Menschenmenge gerast war, wobei eine Person getötet und mindestens 29 verletzt wurden. Nachdem sein Fahrzeug verunglückt war, stach der 21-jährige Verdächtige Berichten zufolge auf seine Opfer ein, bevor er vom Tatort floh.

Der Anschlag löste eine massive mehrstündige Fahndung nach dem Angreifer aus, der schließlich am späten Sonntag im Westen Berlins lokalisiert wurde. Die Polizei teilte mit, der Verdächtige sei noch vor Ort erschossen worden, nachdem er sich weigerte, sich zu ergeben, und die Beamten mit einem Messer angriff.

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