
USA und Bolivien unterzeichnen Memorandum über kritisch wichtige Mineralien

Bei kritisch wichtigen Mineralien streben die USA nun eine größere Diversifizierung an, um nicht alle Eier in einen Korb zu legen und ihre große Abhängigkeit von China weiter zu verringern. Zu diesem Zweck sucht die Regierung von Präsident Donald Trump nach neuen Lieferanten. Da Bolivien zu den Ländern gehört, die etwa über riesige Vorkommen von Lithium verfügen, gerät der südamerikanische Binnenstaat jetzt immer mehr ins Blickfeld der USA.

Erst am Montag haben Washington und La Paz ein Memorandum über kritisch wichtige Mineralien unterzeichnet. Das Dokument wurde in der US-Hauptstadt vom stellvertretenden Staatssekretär für Wirtschafts- und Geschäftsfragen, Caleb Orr, und vom bolivianischen Minister für Bergbau und Metallurgie, Marco Antonio Calderón, signiert. Im Fokus der Verhandlungen war die Kooperation zwischen beiden Staaten. Die US-Regierung setzte sich zum Ziel, Investitionen zu fördern und dadurch die Lieferketten zu sichern. In einer entsprechenden Mitteilung auf der Plattform X schrieb die für Wirtschaft und Geschäfte zuständige Abteilung des State Department, dass diese Zusammenarbeit den Wohlstand sowohl in den USA als auch in Bolivien steigern werde.
Assistant Secretary Orr and Bolivian Mining Minister Calderon @minmineriabo signed a Critical Minerals Memorandum of Understanding in Washington and discussed critical minerals cooperation. The United States is committed to working with Bolivia under the leadership of President… pic.twitter.com/9eTVHoQnWW
— State Department Economic Affairs (@EconAtState) April 27, 2026
Die Unterzeichnung des Dokuments folgte, nachdem Bolivien im Februar an der ersten Ministerkonferenz zu kritisch wichtigen Mineralien teilgenommen hatte, die das US-Außenministerium veranstaltet hatte. An dem Event beteiligten sich Vertreter aus mehr als 50 Ländern. Im Mittelpunkt der Gespräche standen unter anderem die Lieferketten von Lithium, Kobalt, Niob, Graphit und der sogenannten Selten Erden. US-Außenminister Marco Rubio sagte damals, die Regierung in Washington sei bereit, mit jedem der anwesenden Länder zusammenzuarbeiten, um für sie eine Rolle bei der Diversifizierung der Lieferketten zu finden.
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