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Liveticker Ukraine-Krieg: Weiterer Abrams-Panzer bei Awdejewka zerstört

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Weiterer Abrams-Panzer bei Awdejewka zerstört© Soziale Netzwerke
  • 4.03.2024 19:52 Uhr

    19:52 Uhr

    Russlands Außenministerium fordert vom deutschen Botschafter Erklärungen zu möglichen Taurus-Lieferungen an Kiew

    Russland hat vom deutschen Botschafter Alexander Graf Lambsdorff Erklärungen hinsichtlich der möglichen Lieferungen von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine gefordert. Eine auf der Seite des russischen Außenministeriums veröffentlichte Mitteilung legt offen, dass Moskau dem deutschen Botschafter eine Demarche erklärt hat und gibt weiter bekannt:

    "Russlands Außenministerium hat vom Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Alexander Graf Lambsdorff, Erklärungen gefordert im Zusammenhang mit einer Diskussion von hochgestellten deutschen Offizieren über die Möglichkeit der Lieferung von Marschflugkörpern mit großer Reichweite vom Typ Taurus an das Kiewer Regime sowie die praktische Hilfeleistung an Streitkräfte der Ukraine bei der militärischen Anwendung dieser Flugkörper gegen Ziele in Russland."

    Die Behörde betonte, dass die Diskussion um die Lieferung von Taurus-Raketen an Kiew von einer Beteiligung des "kollektiven Westens" einschließlich Deutschlands am Ukraine-Konflikt zeuge.

    Außerdem erklärte das Ministerium gegenüber Lambsdorff, dass Deutschlands Versuche, die Tätigkeit russischer Journalisten einzuschränken, inakzeptabel seien und nicht unbeantwortet bleiben würden.

  • 19:10 Uhr

    Politologe: NATO bereitet eine Provokation vor, um Krieg mit Russland zu beginnen

    Der tschechische Politologe und Ex-Diplomat Petr Drulák sagte in einem Interview mit der tschechischen Zeitung Parlamentní listy, dass die NATO eine Provokation in den baltischen Staaten einleiten könnte, um einen großen Krieg mit Russland zu beginnen. Dem Politexperten zufolge sprechen die Mitglieder des Militärblocks zunehmend über mögliche militärische Aktionen gegen Russland in absehbarer Zeit. Drulák betonte, dass es sich in diesem Fall zweifellos um den Dritten Weltkrieg handele und erklärte:

    "Ich habe den Eindruck, dass ein Teil des NATO-Establishments sich wirklich ernsthaft auf einen Krieg mit Russland vorbereitet und diesen plant. […] Ich kann mir schon jetzt Aktionen unter falscher Flagge vorstellen. Nehmen wir an, jemand aus dem Baltikum erklärt, dass sie von Russland angegriffen werden und man handeln müsse. In diesem Augenblick werden die höllischen Mechanismen in Gang gesetzt, die uns alle in den Krieg ziehen werden."

  • 18:31 Uhr

    Medienbericht: Kiew kann den Verbleib von 700.000 Mobilisierten nicht erklären

    Wie die US-Zeitung Washington Post meldet, kann Kiew trotz akuten Personalmangels in den ukrainischen Streitkräften nicht erklären, wo sich die "mobilisierten" 700.000 Soldaten befinden und was sie eigentlich tun. Nach Angaben der Zeitung habe Alexander Syrski, der Anfang Februar zum Oberbefehlshaber ernannt wurde, den Zustand der ukrainischen Streitkräfte noch nicht geklärt. In dem Artikel der Zeitung heißt es:

    "Fast einen Monat nach seiner Ernennung hat niemand in der militärischen Führung oder … in der Verwaltung erklärt, wo diese 700.000 Menschen sind oder was sie tun."

    Die abnehmende Zahl der kampfbereiten Soldaten in den ukrainischen Truppen hat sich zu einer strategischen Krise entwickelt, so die Zeitung.

  • 17:55 Uhr

    Orbán: Die Lage an der Front entwickelt sich im Interesse Russlands

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte auf einer von der Industrie- und Handelskammer organisierten Konferenz in Budapest, dass der Westen Russland im Ukraine-Konflikt nicht besiegen, Russland aber auch nicht gewinnen könne, weshalb so schnell wie möglich Friedensgespräche aufgenommen werden müssten. Und je früher dies geschieht, desto besser für alle, betonte er. Dazu gehöre auch der Westen, der, so Orbán, in der Ukraine einen "indirekten Krieg" gegen Russland führe. Der ungarische Politiker betonte:

    "Es ist bereits ziemlich offensichtlich, dass dieser Krieg gegen Russland nicht durch den Westen gewonnen wird … es gibt nur eine Lösung: Früher oder später müssen Friedensgespräche beginnen. Vor einem Jahr war die militärische Situation noch nicht so eindeutig wie heute. Jetzt ist es ganz klar, dass sie sich zugunsten Russlands neigt … die meisten westeuropäischen Länder glauben leider, dass die Zeit auf der Seite des Westens steht und eine günstigere Position für die Aufnahme von Verhandlungen erreicht werden kann, wenn der Krieg weitergeht. In Europa gibt es eine aktive Debatte über diese Frage, und Ungarn ist eines der wenigen Länder, die anderer Meinung sind."

  • 17:05 Uhr

    Lawrow: Ukraine wurde zum Geschäftsprojekt des Westens, Moldawien soll folgen

    Die Ukraine ist ein rein kommerzielles Projekt von Washington, wobei europäische Staaten dessen Leidtragende sind, erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Während der Plenarsitzung des Weltjugendfestivals erklärte er:

    "Europa ist eines der Hauptopfer dieses Krieges des Westens gegen Russland. Europa wurde gezwungen, alle seine Waffen an die Ukraine abzugeben, um gleich darauf US-amerikanische Waffen als Ersatz für die an Kiew abgegebenen zu verkaufen. Das ist ein gigantisches, rein kommerzielles Projekt. Wie immer versuchten die US-Amerikaner von der Aggression zu profitieren, die sie in unterschiedlichsten Winkeln der Welt begannen."

    Lawrow merkte an, dass Washington alles getan hätte, um die Beziehungen zwischen Russland und Europa im Bereich der Energieversorgung zu sabotieren, was auch die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines beinhaltete. Außerdem warnte der Außenminister, dass nach der Ukraine Moldawien vom Westen gegen Russland instrumentalisiert werden könne:

    "Der Westen begann gleich seit Anfang der postsowjetischen Epoche, sich in Beziehungen zwischen Russland und seinen Nachbarn einzumischen. Sie führen immer noch eine solche Politik. Das ist sowohl in Zentralasien als auch in Transkaukasien sichtbar. Sichtbar ist es auch im europäischen Teil der ehemaligen UdSSR: Die Ukraine, Moldawien, das offen als ein Nachfolger der Ukraine im Hinblick auf eine komplette Unterwerfung seiner Führung vorbereitet wird."

  • 16:24 Uhr

    EU-Kommissar: Selenskij irrt bei Annahme, alle EU-Granaten seien kostenlos

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij irrte sich, als er dachte, die Europäische Union habe der Ukraine nur 300.000 der versprochenen eine Million Granaten zur Verfügung gestellt, weil sie nicht berücksichtigt habe, dass Kiew einen Teil der Munition selbst kaufen müsse, erklärt der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton gegenüber Franceinfo Radio.

    "Die Realität ist, dass die 27 Mitgliedsstaaten im vergangenen März beschlossen haben, eine Million Granaten in einem Jahr zu liefern.

    Ich sagte 'Lieferung', nicht 'Transfer'."

    Nach Ansicht des EU-Kommissars habe Selenskij "von einem unentgeltlichen Transfer gesprochen", was aber nicht stimme.

    Breton weist darauf hin, dass es drei Möglichkeiten gebe, Munition zu liefern, und die unentgeltliche Weitergabe ist nur eine davon. Über diesen Weg wurden 300.000 Granaten nach Kiew geliefert, und diese Zahl wird bis Ende März auf 550.000 Stück steigen.

    "Es gibt noch zwei weitere Kanäle für Lieferungen. Der erste ist der Kauf von Granaten durch die Ukraine direkt von unserer Produktionsbasis. Sie hat bereits mehr als 350.000 Granaten gekauft, es sind also schon 900.000 Stück.

    Dann gibt es noch bilaterale Lieferungen zwischen bestimmten Nachbarstaaten, die nicht bekannt gegeben werden."

  • 15:44 Uhr

    Ukraine gab seit Anfang des Jahres 525 Millionen US-Dollar für Bau von Befestigungsanlagen aus

    Das Hauptquartier für die Koordinierung der Errichtung von Verteidigungslinien in der Ukraine sei täglich im Einsatz, verkündet der ukrainische Premierminister Denis Schmygal. Seit Jahresbeginn seien bereits rund 525 Millionen US-Dollar für den Bau von Festungsanlagen bereitgestellt worden. Er fügte hinzu:

    "Das zuständige Hauptquartier arbeitet praktisch täglich, wir koordinieren die Arbeit auch mit den regionalen Staatsverwaltungen, dem Generalstab und dem Verteidigungsministerium, damit sie effizient, schnell und zuverlässig durchgeführt wird und unsere Verteidigungskräfte eine sichere Verteidigungslinie und Rückendeckung haben."

    Ihm zufolge wurden die meisten Mittel für den Bau von Befestigungsanlagen im Gebiet Charkow bereitgestellt. Schmygal wies auch darauf hin, dass das Ministerkabinett rund eine Milliarde US-Dollar für den Kauf von Drohnen bereitgestellt habe.

  • 15:10 Uhr

    Tehran: USA haben mit Ukraine-Konflikt Dutzende Milliarden US-Dollar verdient

    Washington hat mit der Lieferung von Waffen für den Einsatz im Ukraine-Konflikt Dutzende von Milliarden US-Dollar verdient. Darauf weist Nasser Kanaani, der offizielle Vertreter des iranischen Außenministeriums, hin.

    Seiner Meinung nach haben die USA und die europäischen Länder "durch ihr Handeln bewiesen, dass sie, anstatt sich um eine Lösung der Krise zu bemühen, immer Öl ins Feuer gießen".

    "Statistiken, die von US-Regierungsvertretern bekanntgegeben wurden, zeigen, dass die Vereinigten Staaten zwischen 2022 und 2023 mit der Lieferung von Waffen 80 Milliarden US-Dollar verdient und Waffen im Wert von 50 Milliarden US-Dollar an europäische Verbündete verkauft haben."

    Dem Diplomaten zufolge würden die Zahlen zeigen, wer tatsächlich in den Konflikt in der Ukraine verwickelt sei.

  • 14:35 Uhr

    Nach Energieblockade: Krim-Gericht erlaubt millionenschwere Klage auf Entschädigung von der Ukraine

    Wie Wladimir Konstantinow, der Vorsitzende des Krim-Parlaments, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte, hat das Schiedsgericht der Krim eine Klage auf Schadenersatz von der Ukraine an den Haushalt der Region im Zusammenhang mit der Energieblockade der Halbinsel angenommen.

    In der vergangenen Woche erhielt die Regionalregierung 51 Bände von Dokumenten über die Schäden, die dem Haushalt der Krim durch die Energieblockade entstanden sind, und die Dokumente wurden von der Exekutive der Regierung für die Einreichung einer Klage beim Schiedsgericht vorbereitet, so die Agentur weiter. Die Klage richtet sich gegen drei Beklagte: Die ukrainische Regierung, das ukrainische Energieministerium und die Energiebehörde Ukrenergo. Auf Telegram erklärte Konstantinow:

    "Das Schiedsgericht der Republik Krim hat unsere Klage registriert, um von der Ukraine Schadenersatz für den Haushalt der Krim infolge der Energieblockade der Halbinsel zu erhalten."

    Laut Konstantinow beträgt der Umfang der Forderungen mehr als 3,156 Billionen Rubel.

  • 14:06 Uhr

    Experte: Russland und Westen setzen in der Ukraine auf die Strategie der Abschreckung

    Der Westen hat die Ukraine in das "NATO-System der Interoperabilität" aufgenommen und damit zu einer neuen Runde der Eskalation des Ukraine-Konflikts geführt, so der polnische General Bogusław Pacek in einem Gespräch mit dem Portal RMF FM. Er erklärt:

    "Dies ist ein ernstes Signal."

    "Es bedeutet, dass die NATO beschlossen hat, im Bedarfsfall gemeinsame militärische Aktionen mit den Streitkräften der Ukraine durchzuführen. Es bedeutet, dass die Ukraine Zugang zu einem breiten Spektrum von Fähigkeiten innerhalb des Bündnisses auf strategischer Ebene erhält und dass das Bündnis auf die entsprechenden ukrainischen Ressourcen zurückgreifen kann. Ich denke, dieses Signal wurde von Russland ernst genommen."

    Unterdessen erklärte Wladimir Putin, der Westen habe bereits verloren, und die Financial Times berichtete, dass Russland die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen gesenkt habe, so RMF FM.

    Wie Pacek jedoch betont, bestehe keine tatsächliche Gefahr eines Atomkonflikts, denn sowohl Russland als auch der Westen versuchten, sich mit solchen Signalen und Drohungen in der Ukraine gegenseitig in Schach zu halten. Es handele sich um eine Art Spiel:

    "Russland will den Westen damit vor entschlosseneren offensiven Aktionen warnen. Genau diese hat er ja in letzter Zeit versucht."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.