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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kiew im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk zunehmend unter Druck

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kiew im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk zunehmend unter DruckQuelle: TASS
  • 28.08.2026 11:17 Uhr

    11:17 Uhr

    Russischer Diplomat: Kiew trainiert KI-Drohnen für Angriffe auf zivile Ziele

    Das ukrainische Militär setzt bei seinen Angriffen auf Russland KI-gestützte Drohnen ein. Diese sind ganz offensichtlich dafür trainiert, auch zivile Fahrzeuge anzugreifen, weshalb es so viele Opfer und Attacken, unter anderem auf Busse, gibt. Dies erklärte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS

    Miroshnik hatte zuvor gegenüber der Agentur angegeben, seit Jahresbeginn seien fast 170 Busse von ukrainischen Streitkräften in russischen Gebieten angegriffen worden. Dabei seien 43 Menschen, darunter drei Kinder, ums Leben gekommen. Weitere 329 Menschen, darunter 17 Kinder, erlitten Verletzungen.

  • 10:29 Uhr

    Russisches Militär greift weiterhin Logistikzentren und Seehäfen an, die Kiew militärisch einsetzt

    In der Nacht zum Freitag haben die Streitkräfte Russlands erneut kombinierte Angriffe auf logistische Knotenpunkte und Häfen in der Ukraine durchgeführt, die für die Truppenversorgung benutzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.  

    Es wurden demnach folgende Ziele von Kampfdrohnen getroffen:

    • ein Lagerkomplex (GmbH Stellar Jet) für die Aufbewahrung von Fertigprodukten der Flamingo-Marschflugkörper und Raketentreibstoff im Gebiet Kiew;
    • sechs Lagerhallen mit militärischer Ausrüstung zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte im Hafen von Odessa.  
  • 09:42 Uhr

    Flugabwehr zerstört Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Gebieten

    In der Nacht zum Freitag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 512 unbemannte Fluggeräte über 19 Gebieten und dem Schwarzen Meer abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.   

    Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 20 Uhr am 27. August bis 8:30 Uhr am 28. August Moskauer Zeit setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.

  • 08:44 Uhr

    Sewastopol: Brand nach ukrainischem Drohnenangriff auf Wohngebäude gelöscht

    In der Nacht zum Freitag hat eine ukrainische Drohne ein fünfstöckiges Wohnhaus ‌in ⁠Sewastopol in der russischen Teilrepublik Krim getroffen. Die Einsatzkräfte hätten mittlerweile den Brand gelöscht, der nach dem Angriff ausgebrochen sei, teilt der Gouverneur der Großstadt, Michail Raswoschajew, mit. Die Rettungskräfte seien nun dabei, Trümmer zu beseitigen.

    Laut dem Beamten erlitten mindestens drei Zivilisten Verletzungen. Eine Frau soll sich auf der Intensivstation befinden.

    Zugleich wies der Gouverneur Berichte zurück, wonach angeblich Öldepots in der Stadt brennen. Bei der Drohnenattacke seien alte Tanks mit Treibstoffresten getroffen worden. Gras in der ​Nähe der Anlagen habe Feuer gefangen, welches bereits gelöscht worden sei.

  • 08:07 Uhr

    Kiew terrorisiert weiterhin Volksrepublik Donezk – Dutzende Angriffe gemeldet

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 24 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 24 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.

    Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. August bis 0 Uhr am 28. August (Ortszeit) erlitt ein Zivilist Verletzungen. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Spezialfahrzeuge zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 17 Angriffe aus der Ukraine gemeldet.

  • 07:22 Uhr

    Militärexperte: Russische Truppen rücken im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk allmählich voran

    Laut dem russischen Militärexperten Andrei Marotschko stellt der Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk derzeit den Brennpunkt entlang der gesamten Frontlinie dar. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS sagte er, die russische Armee durchbreche allmählich die Verteidigungslinien der ukrainischen Truppen. 

    Bei ihrem Vormarsch kämpften die russischen Soldaten hart "um jeden Meter", so der Experte. Das Tempo des Vormarsches bezeichnete er als "sehr gut".

    "Man dürfe aber nicht vergessen, dass der Gegner hier über eine mehrschichtige Verteidigung verfügt", setzte Marotschko fort. Kiewer Kräfte seien zudem dabei, jene Festungen wiederaufzubauen, die von russischen Truppen zerstört worden seien.

  • 27.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Milliarden für Kiew: Klimakanzler Merz ist in der Ukraine beliebter als in Deutschland

    Merz punktet in Kiew und verliert in Deutschland. Für die Ukraine ist er ein verlässlicher Partner, der Waffen und Milliarden bereitstellt. Für viele Deutsche ist er dagegen der Kanzler einer schwächelnden Wirtschaft, hoher Belastungen und ungelöster Probleme. Der Applaus kommt aus Kiew, der Frust aus Berlin.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Hans-Ueli Läppli.

  • 21:51 Uhr

    Russische Drohnen treffen Logistikzentrum für Drohnenkomponenten bei Kiew

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte mit Kampfdrohnen ein Transport- und Logistikzentrum Rawen-Ukraine in Browary bei Kiew getroffen. In dem Zentrum seien Komponenten für Drohnen verschiedener Typen gelagert und verteilt worden.

  • 21:44 Uhr

    Schweden übergibt der Ukraine zehn Boote

    Die schwedische Küstenwache wird der Ukraine zehn Boote übergeben. Dies teilt das schwedische Verteidigungsministerium mit. Einen Zeitplan für die Lieferung nennt das Ministerium nicht. Die Boote sollen demnach unter anderem für die Räumung von Flussläufen von Minen im Rahmen von Rettungseinsätzen eingesetzt werden.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.