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Liveticker Ukraine-Krieg: Weißrussland wirbt für schnelle Beilegung des Ukraine-Konflikts

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Weißrussland wirbt für schnelle Beilegung des Ukraine-KonfliktsQuelle: Sputnik © Wjatscheslaw Prokofjew
  • 3.11.2026 12:36 Uhr

    12:36 Uhr

    Selenskij in Berlin eingetroffen – Gespräche mit Merz und Steinmeier geplant

    Der Anführer des Kiewer Regimes, Wladimir Selenskij, ist in Berlin eingetroffen. Dies teilte er auf seinem Telegram-Kanal und veröffentlichte ein Video von seiner Ankunft.

    Geplant sind laut Selenskij Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Im Mittelpunkt der Gespräche sollen die Stärkung der ukrainischen Luftabwehr und die Unterstützung des Energiesektors stehen.

    Außerdem will Selenskij dem Beitrag zufolge an der diesjährigen Berliner Sicherheitskonferenz teilnehmen.

  • 12:21 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am 3. November über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

    Nach Angaben des Ministeriums wurden bei den Kämpfen mehr als 1.105 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 85 Fahrzeuge
    • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • fünf Anlagen für elektronische Kampfführung
    • zwei Artilleriegeschütze
    • ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Objekte der Hafeninfrastruktur, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt wurden, auf Lagerorte und Startplätze für Drohnen sowie auf 144 vorübergehende Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.

    Außerdem fing die russische Luftabwehr vier Neptun-Marschflugkörper sowie 1.265 Starrflüglerdrohnen ab.

  • 11:48 Uhr

    Weißrussland wirbt für schnelle Beilegung des Ukraine-Konflikts

    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte auf der IV. Minsker Konferenz zur eurasischen Sicherheit, Weißrussland wolle eine möglichst schnelle friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts. Er sagte:

    "Man muss sich zumindest auf etwas Einfaches einigen: aufhören, aufeinander zu schießen. Darauf beruht auch die Position von Weißrussland zur Ukraine. Wir wollen eine möglichst schnelle friedliche Beilegung. Denn die blutige Konfrontation, in die zwei uns befreundete Völker hineingezogen wurden, findet unmittelbar an unserer Grenze statt."

    Lukaschenko äußerte zudem die Einschätzung, dass der Konflikt in der Ukraine in den kommenden Monaten beendet werden könnte. Er bestätigte aber auch, dass Russland nun praktisch gegen den gesamten Westen kämpfe, was man in Minsk sehr wohl wisse.

  • 11:33 Uhr

    Selenskijs Forderungen könnten Kiew die US-Hilfe kosten

    Der zyprische Journalist Alex Christoforou erklärte, die Ukraine könnte die US-Unterstützung verlieren und ohne Patriot-Raketen bleiben. Grund dafür seien die wachsenden Forderungen von Wladimir Selenskij. Diese Einschätzung äußerte Christoforou in einem Video auf YouTube.

    Demnach scheine Selenskij nicht zu begreifen, dass es für die Ukraine schlicht keine Patriot-Systeme gebe. Mit seinen Forderungen riskiere er, die USA gegen sich aufzubringen. Die Regierung in Washington könne die Wünsche Kiews nach Luftabwehrwaffen wegen ihrer eigenen knappen Vorräte ohnehin kaum erfüllen, so Christoforou. Auf Dauer drohe, dass die Lieferungen ganz gestrichen werden.

  • 11:12 Uhr

    Kreml bestätigt Ukraine-Gespräche nächste Woche in Abu Dhabi

    Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi bestätigt. Im Gespräch mit Journalisten am Dienstag teilte Peskow mit, dass sich die russische Delegation am 10. und 11. November in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate befinden werde, um an dem dreiseitigen Treffen teilzunehmen.

    Als Chefunterhändler der russischen Seite werde nach wie vor Präsidentenberater Wladimir Medinski agieren, führte Peskow weiter aus. Die Mitglieder der Delegation würden die notwendigen Anweisungen vom Staatsoberhaupt erhalten.

  • 10:44 Uhr

    Russischer Sonderbotschafter: Geheime Gefängnisse sind in der Ukraine weit verbreitet

    In der Ukraine seien geheime Gefängnisse für Zwangsmobilisierte weit verbreitet. Die Führung in Kiew wisse davon. Dies erklärte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik. Er wies zudem darauf hin, dass es auch zahlreiche solcher ukrainischen Einrichtungen nahe der Kampflinie gebe, die durch ukrainische Militärverbände geschützt würden.

    Nach Miroschniks Angaben seien bis zu 70 Prozent der ukrainischen Soldaten zwangsrekrutiert worden. Um sie gefügig zu machen, würden sie eingeschüchtert, misshandelt und geschlagen.

    Die Situation werfe aber Fragen nach dem Umgang mit russischen Kriegsgefangenen in der Ukraine auf. Miroschnik sagte dazu:

    "Wenn ukrainische Bürger einer solchen Gewalt ausgesetzt sind, wie werden dann die russischen Kriegsgefangenen in den inoffiziellen oder geheimen Gefängnissen behandelt, in denen sie festgehalten werden?"

  • 10:27 Uhr

    Selenskij heute in Berlin erwartet

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat den heutigen Besuch von Wladimir Selenskij in Berlin angekündigt. "Er wird gleich über Mittag wieder bei mir sein", sagte Merz. Das Treffen war aus Sicherheitsgründen vorher nicht angekündigt worden.

  • 10:18 Uhr

    Sicherheitsgarantien im Sinkflug: Nur noch das Minimum wird der Ukraine geboten

    Die Ukraine verzichtet möglicherweise auf einen NATO-Beitritt und fordert dafür Sicherheitsgarantien nach dem Vorbild von Artikel 5. Doch was steckt hinter dem berühmten Bündnisartikel? Wie verbindlich sind solche Zusagen – und was könnte die Ukraine im Ernstfall tatsächlich von ihnen erwarten?

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Wassili Stojakin auf unserer Website.

  • 09:57 Uhr

    Russische Luftabwehr fängt in der Nacht 856 ukrainische Drohnen ab

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die Luftabwehr in der Nacht 856 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet abgefangen hat. Demnach wurden die Drohnen über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Wladimir, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula und Jaroslawl, über dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer abgeschossen.

  • 09:34 Uhr

    Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden 61-mal angegriffen – zwei Zivilisten verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb der vergangenen 24 Stunden 61-mal angegriffen. Zwei Angriffe erfolgten mit Artillerie, weitere sechs durch den Abwurf von Sprengsätzen von Drohnen. Zudem wurden nach Angaben des Gouverneurs 123 ukrainische Drohnen über dem Gebiet abgeschossen.

    Infolge der Angriffe wurden zwei Zivilisten in den Bezirken Waluiki und Schebekino verletzt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.