Liveticker Ukraine-Krieg: Gefolterter 14-Jähriger auf Kiews Mirotworez-Todesliste aufgenommen

4.11.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:59 Uhr
RT DE-Exklusiv: Kampf um den Himmel – Russische Drohnenpiloten an der Front

Drohnen spielen bei den Kampfhandlungen in der Ukraine eine immer wichtigere Rolle. Russische Einheiten setzen zunehmend auf moderne FPV-Abfangdrohnen, um ukrainische Fluggeräte wie die gefürchtete "Baba Jaga" auszuschalten und ihre Bodentruppen zu schützen.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
20:09 Uhr
Russlands Luftabwehr schießt weitere Drohnen ab
Im Verlauf des heutigen Mittwochs haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 46 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen zwischen 08:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Samara, Saratow, Swerdlowsk, Tjumen, Uljanowsk, Moskau, Perm sowie den Teilrepubliken Bschkortostan, Krim und Tatarstan zerstört.
19:17 Uhr
Drei Tote nach ukrainischem Drohnenangriff auf Bus im Gebiet Belgorod
Drei Menschen, darunter ein achtjähriges Kind, sind beim Angriff einer ukrainischen Drohne auf einen Kleinbus im Gebiet Belgorod ums Leben gekommen. Alexandr Schuwajew, Oberhaupt der Region, berichtet dazu:
"Beim Dorf Soldatskoje im Kreis Rakitnoje hat eine Drohne des ukrainischen Militärs gezielt einen zivilen Kleinbus angegriffen. Ukrainische Terroristen griffen den Wagen, in dem sich einfache Menschen befanden, kaltblütig an. Ein Mann, eine Frau und ein kleiner Junge erlagen noch vor der Ankunft des Krankenwagens am Unglücksort ihren Verletzungen."
Zuvor hatte der Einsatzstab des Gebiets Belgorod mitgeteilt, dass bei ukrainischen Angriffen im Laufe des heutigen Mittwochs fünf Menschen durch ukrainische Drohnenangriffe verletzt wurden.
18:27 Uhr
Peskow benennt russische Vertreter bei Treffen mit Melania Trump
Der Vorsitzende des Fonds für Direktinvestitionen, Kirill Dmitrijew, und die Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa werden Russland bei dem kommenden Treffen mit der First Lady der USA, Melania Trump, vertreten. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow und weist dabei auf die Visa-Frage hin:
"Wenn sich, sagen wir, die gesamte Logistik fügt, dann werden Jana Lantratowa und Kirill Dmitrijew dabei sein."
Die vollständige Zusammensetzung der russischen Delegation für die Gespräche in Abu Dhabi wird später bekannt gegeben, führt Peskow aus. Vertreter Russlands, der Ukraine und der USA befassen sich mit den Fragen der Sicherheitsgarantien, Einzelheiten werden hinter verschlossenen Türen erörtert.
17:45 Uhr
Kiews Todesliste Mirotworez veröffentlicht Personendaten des gefolterten 14-Jährigen
Der 14-jährige Alexei Pekur, dessen Aufnahmen nach seiner Folter durch ukrainische Militärs im Privatgefängnis in Petropawlowskaja Borschtschagowka um die Welt gingen, ist in der "demokratischen Ukraine" zum Staatsfeind erklärt worden. Pekur wurde auf die berüchtigte Internet-Todesliste Mirotworez aufgenommen, die seit 2014 Personendaten von tatsächlichen und vermuteten Gegnern und Kritikern des Maidan-Regimes, darunter Kindern, veröffentlicht.
In dem entsprechenden Eintrag heißt es, dass Pekur die "Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und Mobilmachungsmaßnahmen im Interesse der russisch-faschistischen Invasoren" unterminiert, zu "Angriffen auf ukrainisches Militärpersonal" aufgerufen und die "gesetzmäßige Tätigkeit der Verteidigungskräfte der Ukraine" behindert haben soll.
Auch die Personendaten der Eltern des 14-Jährigen wurden auf Mirotworez veröffentlicht, wo ihnen "Vernachlässigung ihrer Elternpflichten bei der Erziehung von Minderjährigen" angelastet wird.
🇺🇦 BREAKING: Teen beaten at Azov house near Kiev added to Mirotvorets "kill list" The 14-year-old who says he was beaten with shovels, stripped with knives and interrogated at a house run by Azov is now on Mirotvorets. While he recovers in hospital, the site has published his home addresses and phone number. Mirotvorets accuses the boy of disrupting mobilization, calling for attacks on Ukrainian soldiers, attacking servicemen, and obstructing the Armed Forces of Ukraine. Valentina Molodaya, the woman he says shielded him from the beating, has also been added to Mirotvorets and is now in custody.
— DD Geopolitics (@DD_Geopolitics) November 4, 202617:13 Uhr
Notärztin, die zu ukrainischem Foltergefängnis fuhr, verhaftet und auf Todesliste gesetzt
Die ukrainische Medizinerin Walentina Molodaja, die am Abend des 2. November mit ihrem Krankenwagen als eine der ersten zum Foltergefängnis der neonazistischen Asow-Brigade im Kiewer Vorort Petropawlowskaja Borschtschagowka gefahren war, ist von einem ukrainischen Gericht in Untersuchungshaft genommen worden. Zuvor hatte der in Russland als Terrorist eingestufte Leiter des ukrainischen Präsidialamts, Kirill Budanow, am Abend des 3. November die Festnahme der 49-Jährigen bestätigt.
Gegenüber ukrainischen Medien behauptete Budanow, dass Molodaja mit ihrem Fahrer angeblich mindestens drei Tage vor dem Vorfall "das Objekt" beobachtet habe. Als mögliches Motiv der Medizinerin nannte er "staatsfeindliche Tätigkeit".
Inzwischen wurden Personaldaten von Molodaja auch auf der ukrainische Internet-Todesliste Mirotworez veröffentlicht, wo sie als "professionelle Provokateurin" bezeichnet wird.
Aufnahmen aus dem Gerichtssaal zeigen, wie Molodaja während der Verhandlung von Journalisten unterbrochen wird, die behaupten, dass sie keine Medizinerin sei. Dabei hatte sie entsprechende Ausbildungszeugnisse und Zertifikate vorgelegt. Auf ihrer Facebook-Seite hatte sie noch im Jahr 2025 Aufnahmen veröffentlicht, auf denen sie zu den "100 besten Ärzten der Ukraine" gezählt wird.
16:29 Uhr
AKW Saporoschje: Bislang zwölf Mitarbeiter durch ukrainische Angriffe getötet
Am Dienstag ist eine Mitarbeiterin des Atomkraftwerks Saporoschje ums Leben gekommen. In einer offiziellen Erklärung des Atommeilers hieß es, dass die Frau und ihr Mann mit dem Auto unterwegs waren, als eine Drohne in die Windschutzscheibe einschlug. Die beiden kamen am Ort des Unfalls ums Leben. Sechs Stunden lang konnten Sanitäter wegen bestehender Drohnengefahr nicht zum angegriffenen Auto gelangen.
Vor fünf Tagen wurde ein Schweißer des AKW getötet, als er auf dem Weg zur Arbeit war, lautete die Erklärung weiter. Vor einer Woche wurde ein Bus getroffen, und zwar mitsamt dem Fahrer. Somit hatte das AKW drei Beschäftigte in zwei Wochen verloren. Die Gesamtzahl der getöteten Mitarbeiten stieg auf zwölf.
Auf die Mitarbeiter werde regelrecht gejagt, stellt das AKW fest. Die Einwohner der nächstgelegenen Stadt Energodar werden durch die Angriffe eingeschüchtert.
15:51 Uhr
Gipfeltreffen bei APEC: China bestätigt Gespräche mit Russland und USA

Wiedersehen in Shenzhen? Russlands Präsident Wladimir Putin und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping beim Gipfel der Shanghaier Organisation in Bischkek im September 2026Urheberrechtlich geschützt Kommt es beim APEC-Gipfel in China in zwei Wochen zu einem historischen Gipfeltreffen der Präsidenten Russlands, Chinas und der USA? Die chinesische Regierung hat nun entsprechende Gespräche mit Moskau und Washington bestätigt.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
15:20 Uhr
Ministerium für Energie meldet Stromausfälle auf der Krim
Ukrainische Truppen haben in der Nacht einen Angriff auf Objekte der energetischen Infrastruktur in Russland durchgeführt. Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums für Energie kam es zu Stromausfällen in der Teilrepublik Krim und Sewastopol. Zuständige Dienste beginnen mit den Reparaturarbeiten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

