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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Angriffe legen Ölraffinerie und Stahlwerk in der Ukraine still

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Angriffe legen Ölraffinerie und Stahlwerk in der Ukraine still© Urheberrechtlich geschützt
  • 22.09.2026 14:42 Uhr

    14:42 Uhr

    IKRK: 275.000 Menschen seit Beginn des Ukraine-Konflikts verschollen

    Die Anzahl der Verschollenen im Ukraine-Konflikt seit März 2022 beträgt insgesamt 275.000 Personen, berichtet die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Mirjana Spoljaric Egger. In einem Interview an die russische Zeitung Wedomosti erklärt die Schweizer Diplomatin, dass IKRK seit 2025 die Zählmethodik geändert habe und nicht nur formell eingereichte, sondern auch vorläufige Anfragen erfasse. Dies führte zu einer Zunahme der Anzahl von registrierten Fällen, wodurch die Organisation im Durchschnitt 10.000 neue Anfragen monatlich erhalte. Dabei hebt Spoljaric Egger hervor:

    "In den letzten vier Jahren haben wir erhebliche Fortschritte in humanitären Angelegenheiten erreicht. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, die Anzahl von Antworten zu steigern, die Familien, die ihre Angehörigen suchen, erhalten."

    Zuvor hatte die Chefin des IKRK im Juli Russlands stellvertretenden Verteidigungsminister Wassili Osmakow und den Außenminister Sergei Lawrow getroffen. Beide Politiker merkten an, dass Russland die Organisation respektiere und mit der Zusammenarbeit mit dem IKRK zufrieden sei.

  • 13:46 Uhr

    Ölraffinerie in Poltawa und Stahlwerk in Dnjepropetrowsk durch russische Angriffe stillgelegt

    Ein Energieobjekt im ukrainischen Gebiet Poltawa ist durch den russischen Angriff in der Nacht auf den heutigen Dienstag permanent ausgeschaltet worden. Dies meldet der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz. Ein Wiederaufbau des Objekts sei wegen "kritischer Zerstörungen" unmöglich, betont die Mitteilung des Unternehmens. Parallel dazu das Röhrenwalzwerk des Konzerns Interpipe in Dnjepropetrowsk eine Einstellung des Betriebs wegen der Beschädigung von Produktionsausrüstung.

    Zuvor gab Russlands Verteidigungsministerium bekannt, zahlreiche Industrie-, Energie- und Hafenanlagen in der Ukraine angegriffen zu haben. Unter anderem sei die Ölraffinerie in der Stadt Krementschug im Gebiet Poltawa angegriffen worden, die Treibstoff für das ukrainische Militär produzierte. Das ebenfalls angegriffene Röhrenwalzwerk in Dnjepropetrowsk stellte Rümpfe und Tragflächen für Drohnen her.

    Als weitere Ziele wurden vom Ministerium der Hersteller von Flamingo-Marschflugkörpern, Fire Point, und ein Treibstofflager in Kiew, ein Hüttenwerk in Kriwoi Rog, ein Werk für die Produktion von Raketentreibstoff in Pawlograd sowie die für Munitionsproduktion umgerüstete Tabakfabrik JTI Ukraine in Krementschug angegeben.

  • 12:57 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

    Nach Angaben der Behörde verlor Kiews Armee in den Gebieten Sumy und Charkow bei Gefechten gegen den russischen Truppenverband Nord über 215 Kämpfer. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwölf Autos, ein Geschütz und eine EloKa-Anlage zerstört.

    Der Truppenverband West verbesserte seine Stellungen, wobei die Ukraine bis zu 200 Soldaten einbüßen musste. Ein Panzer, 13 Autos, zwei Geschütze und zwei EloKa-Anlagen wurden ausgeschaltet.

    Auch Einheiten des Truppenverbands Süd bezogen günstigere Stellungen. Kiews Militär musste am entsprechenden Frontabschnitt einen Verlust von bis zu 170 Soldaten hinnehmen. Ferner wurden ein Marder-Schützenpanzer aus deutscher Produktion, zwei US-produzierte Panzerfahrzeuge vom Typ HMMWV, 19 Autos und drei Geschütze außer Gefecht gesetzt.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die ukrainischen Gesamtverluste auf über 420 Soldaten. Ein gepanzerter Mannschaftstransporter, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, ein Geschütz und fünf EloKa-Anlagen wurden zerstört.

    Beim Vorrücken des Truppenverbands Ost verzeichnete die Ukraine einen Verlust von bis zu 270 Soldaten. Überdies wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, zehn Autos und zwei Geschütze neutralisiert. Weitere 40 Soldaten und 21 Autos büßte das ukrainische Militär bei Gefechten gegen den Truppenverband Dnjepr ein.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sechs Lenkgleitbomben, ein HIMARS‑Geschoss sowie 629 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 12:14 Uhr

    Russische Armee verhindert Ausbruchsversuche aus Kesseln in Gebiet Charkow und DVR

    Im Verlauf des vergangenen Tages haben Einheiten des russischen Truppenverbands Nord nach Angaben des Verteidigungsministeriums den Kessel im Gebiet Charkow weiter eingeengt und dabei den äußeren Ring ausgeweitet. Die Behörde betont, dass sämtliche Ausbruchsversuche des ukrainischen Militärs dabei vereitelt wurden. Kiews Truppen verloren dabei bis zu 40 Soldaten und ein gepanzertes Kampffahrzeug.

    Ein weiterer Kessel für das ukrainische Militär wurde von Einheiten des Truppenverbands Mitte um die Stadt Dobropolje in der Donezker Volksrepublik gebildet. Auch hier wurden nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sämtliche Ausbruchsversuche abgewehrt, wobei ukrainische Truppen bis zu 50 Soldaten verloren.

  • 11:29 Uhr

    Gebiet Samara: Zivilist bei ukrainischem Angriff getötet

    Beim nächtlichen Angriff ukrainischer Drohnen auf das russische Gebiet Samara ist ein Mensch ums Leben gekommen, berichtet der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Fedorischtschew. Vier weitere Personen seien zudem verletzt worden und würden medizinisch versorgt. Laut Angaben des Gouverneurs wurden außerdem mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt.

  • 10:52 Uhr

    Ukrainischer Agent in Sewastopol festgenommen

    Ein Bewohner der Stadt Sewastopol wurde wegen der Zusammenarbeit mit ukrainischen Geheimdiensten festgenommen. In einer Pressemitteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB heißt es, dass der 32-jährige russische Staatsbürger auf eigene Initiative Kontakt mit dem ukrainischen Militärgeheimdienst GUR aufgenommen und Koordinaten sowie Fotoaufnahmen von Objekten der Schwarzmeerflotte übermittelt habe. Die Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht ein Video der Festnahme.

    Ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einer terroristischen Organisation und Hochverrats wurde eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung kann dem Festgenommenen eine lebenslängliche Haftstrafe drohen.

  • 10:04 Uhr

    Russland greift ukrainische Industriebetriebe und Hafenanlagen an

    Während der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte unter Einsatz von Präzisionswaffen und Drohnen weitere Objekte der vom ukrainischen Militär genutzten Infrastruktur angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:

    "Getroffen wurden Betriebe der Metallurgie und Chemieindustrie, der Energie und des militärisch-industriellen Komplexes, Objekte der Hafeninfrastruktur in Kiew und den Gebieten Dnjepropetrowsk, Poltawa und Odessa, sowie Schiffe, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden."

  • 08:18 Uhr

    Russlands Armee kesselt ukrainische Verbände bei Dobropolje ein

    Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte haben im Rahmen ihrer Offensive einen großen ukrainischen Verband in der Stadt Dobropolje in der Donezker Volksrepublik eingekesselt. Russlands Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:

    "In den Kessel gerieten Einheiten der 4. und 15. Brigade der Nationalgarde der Ukraine sowie des 425. Sturmregiments 'Skala' (Fels). Die blockierten gegnerischen Formationen werden aufgerieben."

    Russlands Streitkräfte führen ihre Offensive in Richtung von Alexandrowka weiter, fügt das Ministerium hinzu.

  • 07:41 Uhr

    Luftabwehr schießt knapp 300 ukrainische Drohnen ab

    Im Verlauf der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 297 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Uljanowsk sowie über der Krim zerstört.

  • 21.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.