Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Seit Jahresbeginn 310 Orte befreit

16.10.2026 20:14 Uhr
20:14 Uhr
Putin: Russland wird ukrainische Militärinfrastruktur weiter angreifen
Im Rahmen seines Besuchs der Hilfsführungsstelle des Vereinigten Truppenverbands hat Russlands Präsident Wladimir Putin eine Fortsetzung von Angriffen auf die militärische Infrastruktur der Ukraine angekündigt:
"Kombinierte Angriffe gegen den militärisch-industriellen Komplex und logistische Zentren des Gegners müssen fortgesetzt werden."
In seinem Bericht an den Präsidenten teilt der Leiter des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow mit, dass im September und Oktober bei zwölf Angriffen insgesamt 30 ukrainische Rüstungsbetriebe und logistische Zentren sowie 14 Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur getroffen wurden. Unter anderem habe dies zur Einstellung des Betriebs von ukrainischen Schwarzmeerhäfen geführt. Zusätzlich seien in Dnjepropetrowsk Produktions- und Lagerstätten für Flamingo-Raketen zerstört worden.
19:39 Uhr
Russlands Stabschef meldet Geländegewinne an allen Frontabschnitten
Seit dem 1. September hat Russlands Armee im Gebiet der Sonderoperation über 1.800 Quadratkilometer Fläche und 92 Siedlungen befreit, meldet der Leiter des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow. Dabei habe die Ukraine über 3.500 Soldaten verloren.
Während seines Berichts an den Präsidenten Wladimir Putin führte Gerassimow aus, dass in der Donezker Volksrepublik die Ortschaften Alexejewo-Druschkowka und Dobropolje befreit wurden, Russlands Streitkräfte haben jeweils den Stadtrand von Slawjansk und Kramatorsk erreicht. Im Gebiet Saporoschje stehen russische Truppen laut Gerassimow rund fünf Kilometer südlich der gleichnamigen Gebietshauptstadt, während die Stadt Orechow gegenwärtig umkämpft ist.
Parallel dazu stoßen russische Einheiten auf die Stadt Sumy vor, während im nordöstlichen Teil des Gebiets Charkow ein ukrainischer Truppenverband von rund 2.000 Mann Stärke aufgerieben wurde, so Gerassimow weiter.
19:16 Uhr
Selenskij: Starlink-Einschränkungen bestehen weiterhin
Die USA haben bislang die Einschränkungen für die Starlink-Systeme nicht aufgehoben. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf einer Pressekonferenz in Brüssel. Ukrainische Medien zitieren den Staatschef mit den Worten:
"Die Einschränkungen für den Starlink-Betrieb durch die ukrainischen Streitkräfte sind nach wie vor nicht vollständig aufgehoben. Die Internetgeschwindigkeit über SpaceX wird schrittweise wiederhergestellt, allerdings noch nicht in vollem Umfang."
18:42 Uhr
Russische Armee setzt Angriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine fort
Die russischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages das Logistikzentrum "Ekwator" in der ukrainischen Stadt Rowno getroffen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau diente das Objekt zur Lagerung und Verteilung von Gütern zur Versorgung gegnerischer Truppen.
Außerdem griff Russland einen Frachter im Schwarzen Meer an, der militärische Ausrüstung und Dual-Use-Güter in den Hafen von Odessa transportierte.
18:09 Uhr
Industrieobjekt bei Surgut mit Drohnen angegriffen – Behörden melden Brand
Bei dem Drohnenangriff auf ein Industrieobjekt nahe der Stadt Surgut im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen/Jugra ist ein Brand ausgebrochen. Nach Angaben der Behörden bleibt das Ausmaß der Schäden unbekannt. Berichte über Verletzte gebe es nicht. Bei der angegriffenen Anlage handele es sich um ein ziviles Objekt.
17:39 Uhr
Putin: Seit Jahresbeginn 310 Orte befreit
Während des laufenden Jahres haben Russlands Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation insgesamt 310 Ortschaften befreit, erklärt der russische Präsident Wladimir Putin. Bei seinem Besuch des Hilfsführungspunkts des Vereinigten Truppenverbands führte er aus:
"Insgesamt wurden seit dem Beginn dieses Jahres bereits rund 6.500 Quadratkilometer an Fläche und 310 Siedlungen befreit."
Insgesamt rücken Russlands Streitkräfte entlang der gesamten Frontlinie vor, das Vormarschtempo habe "erheblich zugenommen", so Russlands Präsident weiter. Putin betonte, dass sich das Territorium der Lugansker Volksrepublik vollständig unter russischer Kontrolle befinde, und fügte hinzu, dass die Befreiung der Donezker Volksrepublik eine vorrangige Aufgabe darstelle. Der Pressesprecher des Präsidenten, Dmitri Peskow, führte dazu aus:
"Der Präsident betonte, dass wir noch zehn Prozent des Gebiets der DVR und 15,5 Prozent des Gebiets Saporoschje zu befreien haben. Die LVR steht vollständig unter unserer Kontrolle."
17:16 Uhr
Tschechien wird für Ukraine-Kredite der EU nicht haftbar gemacht
Tschechien hat keine Absicht, als Garant für Ukraine-Kredite der Europäischen Union zu handeln, erklärt Ministerpräsident Andrej Babiš. Dabei verweist er auf den Betrag in Höhe von 100 Milliarden Euro, den Brüssel in sein langfristiges Finanzprogramm einbeziehen möchte. Babiš ist der Meinung, dass das Geld außerhalb der Union fließen sollte. Die Tschechische Republik werde dafür in keinem Fall haftbar gemacht, warnt der Ministerpräsident.
16:45 Uhr
Lettlands Premier an Europäer: Trinkt "ein Bier weniger" – für Kiew

RT Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs hat die Europäer bei seiner Ankunft zur Tagung des Europäischen Rates am Donnerstag dazu aufgefordert, "ein Bier weniger pro Jahr" zu trinken, um die Ukraine weiterhin gegen Russland zu unterstützen.
"Das können wir uns leisten", erklärte der lettische Regierungschef, und fügte hinzu, dass die Ukraine diese Unterstützung jetzt brauche.
Das Herbst-Gipfeltreffen des Europäischen Rates in Brüssel findet vom 15. bis 16. Oktober 2026 statt.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
16:19 Uhr
Lettischer Premier: Selenskij hat jetzt nur noch Europäer als Verbündete
Europa ist nun der einzige Verbündete des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, meint der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs im Gespräch mit Bloomberg TV. Diese Einschätzung teilt er im Zusammenhang mit den sich verschlechternden Beziehungen zwischen Kiew und Washington mit. Kulbergs betont wörtlich:
"Wir sehen, dass Selenskij jetzt nur noch einen Verbündeten hat, und das sind die Europäer."
16:01 Uhr
Moskau stimmt Trump zu: Selenskij will keine Verantwortung
Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte im Gespräch mit Reportern, der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij wolle keine Verantwortung übernehmen und sich nicht auf eine friedliche Beilegung einlassen. In diesem Punkt stimme Moskau voll und ganz mit US-Präsident Donald Trump überein, so Peskow.
Des Weiteren betont Peskow, es wäre auch beim besten Willen unmöglich, die Lösung des Konfliktes ohne die Beteiligung der amtierenden ukrainischen Führung zu erörtern.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
