Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift mehrere Logistikzentren in Ukraine an

25.10.2026 10:35 Uhr
10:35 Uhr
Ein Verletzter und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 24. Oktober bis 7 Uhr MEZ am 25. Oktober 174 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 47-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem elf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über einen Verletzten. Bei ihm handele es sich um einen Einwohner der Siedlung Kosyrewka. Der 30-Jährige habe zahlreiche Quetschungen erlitten und sei zur ärztlichen Behandlung in die Gebietshauptstadt Kursk eingeliefert worden.
Darüber hinaus berichtet der Politiker über Sachschäden. Im Bezirk Chomutowka sei ein Objekt der Energieversorgung getroffen worden. In 104 Ortschaften mit etwa 11.000 Einwohnern sei der Strom ausgefallen. In der Siedlung Durowo sei das Dach eines Hauses zu Schaden gekommen.
10:02 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 25 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 24. Oktober 13 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahlen der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Welikaja Lepeticha — 3,
- Dnjeprjany — 2,
- Kasatschji Lageri — 4,
- Nowaja Kachowka — 2,
- Tawrijsk — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturobjekte der von Russland kontrollierten Ortschaften Gornostajewka, Nowaja Majatschka, Sagi und Staraja Sburjewka seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:37 Uhr
Musk wirft Ukraine Nutzung von Starlink für Offensivangriffe vor
US-Tech-Milliardär Elon Musk hat den ukrainischen Streitkräften vorgeworfen, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe eingesetzt zu haben, um Menschen zu töten. Das ukrainische Militär habe gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstoßen, schrieb der SpaceX-Gründer Musk auf seiner Plattform X. Konkrete Belege oder Fälle und Zeiträume nannte er nicht. Er schrieb weiter, dass diese Lücke in der vergangenen Woche geschlossen worden sei.
Musk betonte dabei, dass Starlink nach wie vor von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung der Ukraine sei.
"Würde Starlink abgeschaltet, würde die ukrainische Frontlinie sofort zusammenbrechen."
Das sei keine Drohung, vielmehr eine Feststellung, betonte der Geschäftsmann. SpaceX habe bei Weitem mehr zur Verteidigung der Ukraine beigetragen als jedes andere private Unternehmen auf der Welt.
In den vergangenen Tagen hatte die Ukraine beklagt, dass das US-Satelliteninternet gedrosselt worden sei. Es blieb bislang unklar, wer genau für die Drosselung des Systems verantwortlich war. Am Samstag lief die Verbindung wieder normal.
09:00 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 532 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MEZ am Sonntag 532 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Tula, Orjol, Lipezk, Kaluga, Rjasan, Rostow, Saratow, Samara, Pensa, Wolgograd, Uljanowsk, dem Großraum Moskau, den Regionen Perm und Krasnodar, den Teilrepubliken Tatarstan, Adygeja, Mari El, Krim und Udmurtien sowie über dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
08:33 Uhr
Russland greift mehrere Logistikzentren in Ukraine an
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken Langstreckendrohnen zum Einsatz gekommen. In der Stadt Charkow habe das russische Militär die Logistikzentren "Wassischtschewo" und "Epizentr" getroffen, wo der Gegner Güter mit doppeltem Verwendungszweck gelagert habe. In der ostukrainischen Stadt sei außerdem ein Verteilzentrum für Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck getroffen worden.
Darüber hinaus berichtet das Ministerium in Moskau über einen erfolgreichen Angriff auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer, das in den Hafen Tschernomorsk unterwegs gewesen sei, um den ukrainischen Streitkräften Militärgüter zu liefern. Weitere Einzelheiten gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.
08:06 Uhr
Selenskij dankt USA für Wiederherstellung der Starlink-Verbindung und fordert Abwehrraketen
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat US-Abgeordneten, Senatoren, Medien, dem Außenministerium und seinem US-Amtskollegen Donald Trump für die Wiederherstellung des Satelliteninternets Starlink gedankt. Starlink und Starshield funktionierten nun wieder mit der Geschwindigkeit, wie die Ukraine sie brauche, sagte er.
"Das ist entscheidend für unsere Frontlogistik und für den Schutz der Ukraine vor Raketenangriffen."
Gleichzeitig forderte der Politiker die USA mit Nachdruck auch zur Lieferung zugesagter Flugabwehrraketen auf. Es gebe Lieferpakete, auf die das ukrainische Militär noch immer warte, sagte Selenskij in einer Videobotschaft.
"Dabei handelt es sich sowohl um Pakete aus den USA als auch von unseren europäischen Partnern. Lieferpakete, für die bereits politische Entscheidungen getroffen wurden."
The most important thing today is that Starlink and Starshield operations have been restored to the speeds we had before the restrictions. The speeds are now where they need to be. The restoration began overnight, and by this morning, speeds were already sufficient. This matters: for our frontline logistics, for defending Ukraine against jet-powered “shaheds.” I thank all Americans and all our partners who took this seriously and truly helped – members of Congress, senators, all the media, the State Department, and the President. Protecting lives matters.
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) October 24, 202607:34 Uhr
DVR meldet 16 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 16 Angriffe von ukrainischen Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 18 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 24. Oktober bis 0 Uhr am 25. Oktober (Ortszeit) wurde ein Zivilist getötet, weitere fünf erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden 30 Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kam ein Zivilist ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen. Zu Schaden kamen fünf Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt sowie mehrere Lkw und Autos.
07:01 Uhr
Kiew greift Belgorod mit Raketen an: zahlreiche Opfer und Schäden
In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte die russische Stadt Belgorod mit Raketen angegriffen. Bürgermeister Walentin Demidow berichtet auf der Plattform Telegram, dass bei der Attacke Wohnviertel im Zentrum der Stadt getroffen worden seien. Der Politiker spricht von "größeren Zerstörungen". Auch Autos, Geschäfte und soziale Einrichtungen seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Mehr als 50 Menschen seien in Notunterkünften aufgenommen worden. Demidow teilt Fotos, die das Ausmaß der Schäden zeigen.
Der Gouverneur des russischen Grenzgebiets, Alexander Schuwajew, meldet auf Telegram einen Toten und 14 Verletzte. Acht der Verletzten würden in Krankenhäusern behandelt. Infolge der Attacke seien 30 Mehrfamilienhäuser, vier Einfamilienhäuser, 35 Autos, drei Verwaltungsgebäude, acht Geschäfte und drei soziale Einrichtungen beschädigt worden, heißt es.
24.10.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Gebiet Brjansk: Tote und Verletzte wegen ukrainischer Angriffe
Wegen der ukrainischen Drohnenangriffe ist ein Einwohner des Gebietes Brjansk ums Leben gekommen, teilt Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Im Laufe des Tages wurden drei Männer und eine Frau verletzt.
Zudem schlug eine Drohne in einen Kleinbus ein, führt der Gouverneur aus. Zwei Männer kamen ums Leben. Ein Mann und eine Frau erlitten Verletzungen. Sie erhalten medizinische Hilfe.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.