Liveticker Ukraine-Krieg – Tusk: Kiew erleidet monatlich Rekordverluste – 27.000 Kämpfer

18.09.2026 13:15 Uhr
13:15 Uhr
Miroschnik: Kiew will Wahlen in frontnahen Gebieten Russlands stören
Das Kiewer Regime versuche, den Prozess der Wahlen zur Staatsduma in den frontnahen russischen Gebieten durch Angriffe zu stören. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram. Ziel sei es, "die demokratische Willensbildung der russischen Bürger zu beeinträchtigen."
In den vergangenen zwei Tagen seien zwei Vorsitzende von Wahllokalkommissionen im Gebiet Saporoschje Opfer von Drohnenattacken geworden. Eine der Frauen sei dabei ums Leben gekommen, merkt er an.
In der Region bestehe weiterhin eine hohe Gefahr von Angriffen auf Wahllokale und Standorte von Wahlkommissionen, warnt Miroschnik.
12:29 Uhr
Moskau und Ankara arbeiten an Gewährleistung der Sicherheit im Schwarzen Meer
Der russische Botschafter in der Türkei, Sergei Werschinin, teilt mit, dass Russland weiterhin Kontakte – unter anderem mit der Türkei – bezüglich Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der zivilen Schifffahrt im Schwarzen Meer pflege.
"Solche Maßnahmen müssen jedoch selbstverständlich ausschließen, dass der Seeraum dazu genutzt wird, das terroristische Regime in Kiew mit Waffen zu versorgen."
Die zentrale Frage bei den Kontakten bestehe darin, wie die Sicherheit der Schifffahrt gewährleistet werden könne, nachdem diese in den vergangenen Monaten durch Attacken des Kiewer Regimes auf zivile Schiffe gefährdet worden sei, merkt der Botschafter an.
11:57 Uhr
FSB vereitelt von Kiew vorbereiteten Sabotageakt an Gaspipeline
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger des Jahrgangs 1986, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatte, in der Teilrepublik Kabardino-Balkarien festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit. Nach Angaben des FSB handelt es sich um einen gebürtigen Ukrainer aus dem Gebiet Tschernigow.
Während seines Aufenthalts auf dem Territorium der Ukraine im Jahr 2024 soll der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben.
Im Jahr 2025 sei er im Auftrag des SBU im Rahmen eines humanitären Austauschs in Russland eingetroffen. Ziel sei es gewesen, Sabotage- und Terroraktivitäten gegen eine für die regionale Versorgung wichtige Anlage – eine Gaspipeline im Bezirk Maiski der Teilrepublik Kabardino-Balkarien – vorzubereiten und durchzuführen.
Der Mann sei von FSB-Mitarbeitern festgenommen worden, als er versuchte, einen für den Sabotageakt vorgesehenen, selbst gebauten Sprengsatz aus einem Versteck zu holen.
Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt und arbeite mit den Ermittlungsbehörden zusammen, teilt die Pressestelle weiter mit. Die Behörden hätten Ermittlungen wegen Landesverrats, der Vorbereitung eines Sabotageakts und illegalen Waffenbesitzes eingeleitet. Dem Mann drohe eine lebenslange Haftstrafe.
11:14 Uhr
Tusk: Kiew erleidet monatlich Rekordverluste – 27.000 Kämpfer

Der polnische Ministerpräsident Donald TuskBalint Szentgallay/NurPhoto via Getty Images Die Ukraine erleide im Konflikt mit Russland rekordhohe Verluste, erklärt der polnische Ministerpräsident Donald Tusk bei einer Rede im Sejm. Unter Berufung auf Informationen von Polens ukrainischen Partnern sagt der Politiker, dass die neue russische Strategie und neue technische Fähigkeiten, darunter Strahldrohnen, hinter Verlusten auf ukrainischer Seite stünden.
"Zuletzt seien monatlich 27.000 Menschen getötet oder verwundet worden. Dies sind – leider im traurigsten Sinne des Wortes – Rekordwerte in diesem Krieg."
Die russische Armee setze einen neuen Drohnentyp ein – Strahldrohnen, die sich mit höherer Geschwindigkeit bewegen und in großer Höhe operieren, bevor sie an Höhe verlieren und ihr Ziel treffen, so der Premierminister. Er merkt zudem an, dass kaum jemand auf eine wirksame Abwehr dieser Drohnen vorbereitet sei.
10:35 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden zwei Tote und 14 Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe zwei zivile Einwohner ums Leben gekommen, 14 weitere erlitten Verletzungen.
Insgesamt seien zwölf Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region elfmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner siebenmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 187 Drohnen über der Region abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
09:59 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden zwei Zivilisten verletzt
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 90 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 196 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Siebenmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet zwei Verletzte.
Infolge der Attacken sei eine Energieversorgungsanlage beschädigt worden, wodurch die Stromversorgung in acht Ortschaften unterbrochen war.
09:30 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 629 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
08:56 Uhr
Seit Donnerstagabend flogen mehr als 350 ukrainische Drohnen in Richtung Moskauer Region
Zwischen 20 Uhr am 17. September und 7 Uhr am 18. September seien mehr als 350 ukrainische Drohnen in Richtung der Region Moskau geflogen. Dies teilt Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, am Freitagmorgen mit.
Er präzisiert, dass die Flugabwehr den Großteil der Flugziele auf große Entfernung neutralisiert habe. 64 Drohnen seien im Anflug auf Moskau zerstört worden.
08:22 Uhr
Logistikzentrum mit westlichen Militärgütern im Gebiet Odessa getroffen
In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe sowie auf Logistikzentren mittels Kampfdrohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Ein Logistikzentrum Nowaja Potschta sei nordwestlich der Stadt Odessa getroffen worden, das für die Lagerung und Verteilung militärischer Güter aus Europa genutzt wird.
Zudem sei ein Trockenfrachter mit militärischen Gütern an Bord im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa beschädigt worden.
07:31 Uhr
Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer
Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.
Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 74 ukrainische Soldaten, eine Haubitze vom Typ Akazija, zwei Munitionslager, 15 Drohnenleitstellen sowie elf Geländefahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte eliminiert worden, hieß es.
Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 171 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
