Liveticker Ukraine-Krieg – Klitschko: Kiew teilweise ohne Strom und Wasser

7.10.2026 20:54 Uhr
20:54 Uhr
DVR: Zwei Tote bei Drohnenangriff – Mann im Gebiet Belgorod verletzt
In Spartak, einem Dorf im Stadtbezirk Donezk, sind bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein 1967 geborener Mann und eine 1970 geborene Frau getötet worden. Zudem wurde ein Privathaus zerstört, wie Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mitteilte.
Im Gebiet Belgorod wurde ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Pkw verletzt. Der Angriff ereignete sich am Morgen im Ort Rakitnoje, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Mann erlitt ein Knalltrauma und suchte das Städtische Krankenhaus in Belgorod auf.
20:35 Uhr
Gebiet Cherson: 68 Menschen seit Jahresbeginn bei Angriffen getötet
Bei ukrainischen Angriffen auf den Bezirk Aljoschki im Gebiet Cherson sind seit Jahresbeginn zahlreiche Zivilisten getötet worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo bei einem Briefing zur Lage in der Stadt mit:
"Im gesamten Bezirk Aljoschki, der vollständig in der Frontzone liegt, sind seit Jahresbeginn 68 Menschen getötet worden. Davon allein 29 in Aljoschki. Mehr als 130 Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."
Saldo fügte hinzu, dass in dieser Statistik Menschen nicht erfasst seien, die wegen ihrer Verletzungen keine medizinische Hilfe in Anspruch genommen haben.
20:20 Uhr
Rjabkow: Derzeit keine Pläne für Dreiergespräche zwischen Russland, USA und Ukraine
Derzeit gibt es keine konkreten Pläne für neue Kontakte im Format Russland–USA–Ukraine. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow. Zugleich betonte er, Russland sei weiterhin für solche Gespräche offen:
"Kontakte in diesem Format gab es in der Vergangenheit. Sie wurden von Kiew abgebrochen, da man dort darauf vertraute, dass die Drahtzieher und Sponsoren den von Kiew gewünschten Kurs sicherstellen würden. In Wirklichkeit führte dies jedoch zu einer Verschärfung terroristischer und krimineller Aktivitäten in seiner Politik. Wie es weitergeht, hängt nicht von uns ab."
20:02 Uhr
Klitschko: Kiew teilweise ohne Strom und Wasser

Symbolbild: Kiew bei Abenddämmerung.Urheberrechtlich geschützt In Kiew ist es zu Ausfällen bei der Strom- und Wasserversorgung gekommen. Aufgrund von Problemen mit der Stromversorgung seien Wasserpumpstationen ausgefallen, erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Am rechten Dnjepr-Ufer kommt es zu Unterbrechungen der Wasserversorgung.
Das ukrainische Portal Telegraf berichtete unterdessen, dass in Kiew nach einer Explosion Strom und Wasser ausgefallen seien. Ukrainische Medien hatten zuvor am Mittwoch mehrfach über Explosionen in der Stadt berichtet.
Der ukrainische Energieexperte Stanislaw Ignatjew warnte die Bevölkerung vor möglichen plötzlichen Stromausfällen und riet davon ab, nach 15 Uhr Aufzüge zu benutzen.
"Wir müssen uns daran gewöhnen, in den nächsten drei bis fünf Jahren oder vielleicht sogar noch länger in einem 'Land der Generatoren' zu leben."
Bereits am Dienstag hatte der ukrainische Energieversorger Ukrenergo mitgeteilt, dass in mehreren Regionen Stromabschaltungen für Privat- und Industrieverbraucher geplant seien. Zugleich kam es in Kiew zu großflächigen Stromausfällen, weshalb Bewohner und Unternehmer auf Benzingeneratoren zurückgreifen mussten.
19:58 Uhr
DVR: Drei Zivilisten bei Drohnenangriffen in Gorlowka verletzt
In Gorlowka in der DVR sind drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt worden. Zwei Menschen wurden im Zentral-Stadtbezirk verletzt, ein weiterer im Nikitowski-Stadtbezirk. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit.
19:37 Uhr
Gebiet Kursk: 40-jähriger Traktorfahrer bei Drohnenangriff getötet
Im Bezirk Bolschesoldatski im Gebiet Kursk ist ein 40-jähriger Traktorfahrer bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet worden. Das teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Die FPV-Drohne vom Typ Quadrokopter griff am Vortag einen Traktor an, der zwischen den Dörfern Bolschoje Soldatskoje und Kosyrewka auf einem Feld im Einsatz war.
19:19 Uhr
Ungarn macht Weg für EU-Beitrittsgespräche mit Ukraine frei
Ungarn hat sein Veto gegen die Aufnahme von EU-Beitrittsgesprächen für die Ukraine und Moldawien aufgehoben. Dies berichtet das Portal Rapporteur unter Berufung auf Diplomaten.
"Die EU-Botschafter in Brüssel haben am Mittwoch den Weg für die Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit der Ukraine und Moldawien freigemacht."
Demnach signalisierte Budapest in dieser Woche, seine Einwände zurückzunehmen, wenn das ukrainische Parlament ein Abkommen zum Schutz der Rechte der ungarischen Minderheit billige. Die Abstimmung in der Werchowna Rada ist für kommenden Montag vorgesehen. Bereits am Dienstag wollen sich die EU-Minister in Luxemburg treffen, wo Diplomaten mit der Einberufung einer Regierungskonferenz rechnen.
18:51 Uhr
Drohnenangriff auf Wohnhaus in Melitopol: Zwei Verletzte, Haus zerstört
Bei einem nächtlichen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Wohnhaus in Melitopol sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilen Rettungsdienste im Gebiet Saporoschje gegenüber TASS mit. Die Drohne, deren Typ noch nicht bestimmt wurde, griff das Haus gegen 23 Uhr Moskauer Zeit an. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich dort eine vierköpfige Familie, darunter ein kleines Kind. Nach Angaben eines TASS-Korrespondenten brach infolge des Angriffs ein Feuer aus, bei dem das Haus vollständig zerstört wurde.
18:18 Uhr
Wagenknecht: Deutschland muss Kontakte zu Russland wiederherstellen
Die Gründerin des Bündnisses Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft (BSW), Sahra Wagenknecht, erklärte im sozialen Netzwerk X, Deutschland müsse wieder Kontakte zu Russland aufnehmen.
"Deutschland braucht eine Bundesregierung, die sich endlich wieder um Dialog mit Moskau bemüht, statt eine Eskalation voranzutreiben, die irgendwann im Krieg enden wird. Am vergangenen Wochenende reiste der Bundeskanzler wieder einmal mit dem Geldkoffer nach Kiew. Friedrich Merz überreicht morgens in der Ukraine Milliardenschecks und kürzt abends im eigenen Land bei Rente, Pflege und Gesundheit."
Zudem rief die Politikerin die Deutschen dazu auf, eine "Politik gegen die eigenen Bürger" zu beenden.
Zum ersten Mal wird sich ein deutsches Parlament klar gegen die Ukraine-Politik der Bundesregierung und für Friedensverhandlungen und Kompromissbereitschaft zur Beilegung dieses schrecklichen Krieges aussprechen. Wir senden mit diesem Antrag ein friedenspolitisches Signal aus Magdeburg in den Berliner Regierungsbezirk: Deutschland braucht eine Bundesregierung, die sich endlich wieder um Dialog mit Moskau bemüht, statt eine Eskalation voranzutreiben, die irgendwann im Krieg enden wird. Am vergangenen Wochenende reiste der Bundeskanzler wieder einmal mit dem Geldkoffer nach Kiew. Friedrich Merz überreicht morgens in der Ukraine Milliardenschecks und kürzt abends im eigenen Land bei Rente, Pflege und Gesundheit. Diese Politik gegen die eigenen Bürger muss endlich beendet werden!
— Sahra Wagenknecht (@SWagenknecht) October 7, 202617:47 Uhr
Russische Truppen treffen Brücke in Saporoschje – Verkehr eingestellt
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben russische Kampfflugzeuge eine Brücke in Saporoschje mit Gleitbomben angegriffen:
"Die Operatoren der Brigade 'Warjag' korrigierten die Luftangriffe und filmten die objektive Kontrolle des Einsatzes von Fliegerbomben durch die Besatzungen der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte gegen ein wichtiges Logistikobjekt auf ukrainischem Territorium. Der Luftangriff führte zu erheblichen Schäden an der Schrägseilbrücke, welche das linke Dnjepr-Ufer mit der Insel Chortiza im Stadtgebiet von Saporoschje verbindet und von den ukrainischen Streitkräften aktiv zur Verlegung von Militärgütern und Personal genutzt wurde. Nach dem präzisen Treffer wurde der Verkehr über die Brücke eingestellt."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
