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Liveticker Ukraine-Krieg: Logistikzentrum und Objekte der Hafeninfrastruktur bei Odessa getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Logistikzentrum und Objekte der Hafeninfrastruktur bei Odessa getroffen© Kostiantyn Liberov/Libkos/Getty Images
  • 2.09.2026 09:35 Uhr

    09:35 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden zwei Tote und 16 Verletzte

    Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe zwei Personen ums Leben gekommen. Weitere 16 Zivilisten erlitten Verletzungen. Zwei von ihnen seien in ernstem Zustand, präzisierte der Politiker.

    Insgesamt seien 14 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region neunmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner neunmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen. 

    In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 143 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügte Schuwajew hinzu.

  • 08:59 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 100 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 130 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Tambow, Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:24 Uhr

    Logistikzentrum und Objekte der Hafeninfrastruktur bei Odessa getroffen

    Die russischen Streitkräfte führen weiterhin Angriffe auf Logistikzentren sowie Hafen- und Energieinfrastruktur in der Ukraine durch, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

    Am Dienstagabend hätten die russischen Kampfdrohnen das Logistikzentrum Tschaika im Gebiet Kiew angegriffen. Dort seien ausländische Güter mit doppeltem Verwendungszweck gelagert und verteilt worden, darunter Komponenten für Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite. 

    In der Nacht zum Mittwoch habe das russische Militär vier Anlagen der Energieinfrastruktur in Odessa und Umgebung getroffen, die den Betrieb ukrainischer Häfen gewährleisteten.

    Darüber hinaus seien folgende Objekte im Hafen von Odessa beschädigt worden: ein Versuchsbetrieb zur Produktion unbemannter Boote, sechs Treibstofftanks für die ukrainischen Streitkräfte und Lager mit militärischer Ausrüstung.

  • 07:38 Uhr

    Putin: Russland bereitet massive Vergeltungsschläge gegen Kiews Energieanlagen vor

    Die russische Armee setzte ihre Angriffe auf militärische Einrichtungen, Industrieunternehmen sowie die Hafen- und Logistikinfrastruktur der Ukraine fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies gab der russische Präsident Wladimir Putin während einer Pressekonferenz am Rande des Gipfeltreffens der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit bekannt. Damit reagiere Russland auf die anhaltenden Angriffe des Kiewer Regimes auf die zivile Infrastruktur, den Brennstoff- und Energiesektor sowie auf russische Ölraffinerien, betonte Putin. 

    "Vor diesem Hintergrund wurde den Streitkräften der Russischen Föderation ein Befehl erteilt, massive Schläge gegen Energieanlagen der Ukraine vorzubereiten und durchzuführen. Wenn sie unsere Anlagen angreifen, werden sie eine Antwort erhalten. So sieht die Lage aus."

  • 1.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    DVR: Drei Verwundete nach ukrainischen Angriffen

    Durch ukrainische Drohnenangriffe und Explosionen von Blindgängern haben drei Zivilisten in der Donezker Volksrepublik Verletzungen erlitten. Denis Puschilin, Oberhaupt der DVR, berichtet dazu:

    "In Wolnowacha wurde eine Frau des Jahrgangs 1959 schwer verwundet. In Bugas, im Gemeindekreis Wolnowacha, wurde ein Mann des Jahrgangs 1957 verletzt. Im zentralen Stadtbezirk von Gorlowka wurde ein Mann des Jahrgangs 1990 durch die Detonation eines zuvor nicht explodierten Streumunition-Geschosses verwundet."

    Puschilin fügt hinzu, dass alle Verwundeten medizinisch versorgt werden. Zudem verursachten ukrainische Angriffe Schäden an Gebäuden in den Kreisen Gorlowka, Wolnowacha und Mangusch.

  • 21:09 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Im Verlauf des heutigen Dienstags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 109 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen zwischen 08:00 und 20:00 Uhr über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Moskau, der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört.

  • 19:56 Uhr

    Gebiet Cherson: Ukraine greift humanitären Konvoi an

    Ein humanitärer Konvoi aus vier Fahrzeugen ist im Gebiet Cherson von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums Rodion Miroschnik erklärt dazu auf Telegram:

    "An der Einfahrt nach Aljoschki im Gebiet Cherson wurde eine humanitäre Kolonne von Volontären durch ukrainische Drohnen angegriffen. Nach vorläufigen Angaben wurde einer der Volontäre verwundet."

    Miroschnik betont, dass die Fahrzeuge Lebensmittel und Medikamente für die Bewohner von Aljoschki transportierten. Der Diplomat berichtet weiter unter Verweis auf Augenzeugen, dass eine ukrainische Drohne vor dem ersten Fahrzeug in der Luft hängen geblieben sei und die Kolonne zum Anhalten gebracht habe. Anschließend umflog die Drohne die Kolonne, die kurz darauf angegriffen wurde, obwohl der Drohnenpilot sich überzeugen konnte, dass sich in den Fahrzeugen nur Zivilisten und zivile Güter befanden. Miroschnik weiter:

    "Es folgten mehrere Angriffe gegen die zivilen Fahrzeuge, bis die Wagen und die Ladung zerstört wurden. Den Fahrern und Volontären gelang es, die Fahrzeuge zu verlassen und sich im nächsten Waldstreifen zu verstecken."

  • 19:07 Uhr

    Nebensja: Kein Frieden ohne Beseitigung der Konfliktursachen durch Kiew

    Russland wird die Ziele seiner Sonderoperation konsequent auf militärischem Wege weiterverfolgen, falls die Ukraine die Realitäten vor Ort nicht anerkennt und die Konfliktursachen nicht beseitigt, erklärt Russlands Botschafter bei der UNO, Wassili Nebensja. In einer Sitzung der UN-Generalversammlung zur Ukraine betonte er:

    "Ohne eine Anerkennung der entstandenen Gegebenheiten vor Ort wird es keine friedliche Lösung des Konflikts in der Ukraine geben. Solange man sich in Kiew an Illusionen klammert, die Wahl von Millionen von Menschen ablehnt und sich weigert, die Grundursachen der Krise zu beseitigen, wird Russland konsequent die Ziele der militärischen Sonderoperation auf militärischem Wege verfolgen."

  • 18:15 Uhr

    Militärexperte: Garnisonen von Slawjansk und Kramatorsk leiden unter Versorgungsproblemen

    Das Kommando des ukrainischen Militärs verlegt Reserven in die besetzten Teile des Donbass, meldet der Militärexperte Andrei Marotschko. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt er:

    "In den besetzten Teil des Donbass wird alles geschickt, was das ukrainische Kommando hat, einschließlich Reserven und nationalistischer Verbände."

    Indessen leiden ukrainische Soldaten, die in den Städten Slawjansk und Kramatorsk in der DVR stationiert sind, unter Versorgungsschwierigkeiten, so Marotschko weiter:

    "Der Gegner leidet im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk an Hunger – und zwar sowohl Munitionshunger, als auch mancherorts echten Hunger, weil weder Trinkwasser noch Verpflegung in ausreichender Menge ankommt. Natürlich beeinträchtigt das die Moral der ukrainischen Kämpfer."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.