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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit Annopolje im Gebiet Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit Annopolje im Gebiet CharkowQuelle: Sputnik © Alexei Maischew
  • 8.10.2026 13:36 Uhr

    13:36 Uhr

    Umfrage: Mehrheit der Ukrainer für Verhandlungen und Gebietsabritte

    Über die Hälfte der Ukrainer ist der Ansicht, dass ihr Land im Konflikt gegen Russland verhandeln und territoriale Zugeständnisse im Gegenzug für Sicherheitsgarantien machen sollte. Dies geht aus einer Umfrage des ukrainischen Meinungsforschungsinstituts Rating Group hervor.

    Laut der Statistik befürworten insgesamt 83 Prozent der Befragten Verhandlungen mit Russland, wobei sich 57 Prozent für Vermittlung durch andere Länder, und 26 Prozent für direkte Verhandlungen aussprachen. Zudem wären 56 Prozent der Befragten zu Abtretungen von Gebieten bereit, falls die Ukraine dafür westliche Sicherheitsgarantien erhalten sollte.

    Rund 35 Prozent lehnen Gebietsabtretungen vonseiten der Ukraine ab. Für eine Fortsetzung der Kampfhandlungen bis zu einer Rückeroberung des Donbass und der Krim sprachen sich nur 21 Prozent aus.

    Die repräsentative Umfrage wurde nach Angaben von Rating Group zwischen dem 3. und dem 5. Oktober unter 1.000 Personen im Alter von über 18 Jahren telefonisch durchgeführt. Die Fehlerquote betrage 3,1 Prozent.

  • 12:54 Uhr

    Verletzte nach ukrainischen Angriffen in Brjansk und Saporoschje

    Drei Zivilisten haben durch ukrainische Angriffe auf das russische Gebiet Brjansk Verletzungen erlitten. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Jegor Kowaltschuk, verwundete eine Kamikazedrohne einen Radfahrer im Dorf Woronok. Zwei weitere Menschen wurden bei Drohnenangriffen auf Fahrzeuge an der Straße von Brjansk nach Nowosybkow verletzt.

    Parallel dazu berichtet Jewgeni Balizki, Gouverneur des Gebiets Saporoschje, dass ebenfalls drei Menschen durch ukrainische Drohnen in seiner Region verwundet wurden. Zudem seien mehrere Wohnhäuser beschädigt worden.

  • 12:25 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt. Demnach verlor Kiew im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord bis zu 280 Soldaten. Zudem wurden 19 Autos, zwei Geschütze und drei Eloka-Anlagen zerstört.

    Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre Stellungen, wobei das ukrainische Militär einen Verlust von bis zu 210 Kämpfern hinnehmen musste. Die Materialverluste beliefen sich auf einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, ein gepanzertes Fahrzeug aus britischer Produktion, eine Panzerhaubitze vom Typ Gwosdika, zwölf Autos sowie eine Eloka-Anlage.

    Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd musste die Ukraine über 160 Soldaten einbüßen. Überdies wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 34 Autos und ein Artillerieaufklärungsradar neutralisiert.

    Einheiten des Truppenverbands Mitte brachten im Rahmen der Befreiung der Stadt Dobropolje in der Donezker Volksrepublik 103 Gebäude unter Kontrolle, wobei ukrainische Truppen in der Stadt einen Verlust von über 25 Soldaten hinnehmen mussten. Die gesamten ukrainischen Verluste am entsprechenden Frontabschnitt betrugen bis zu 535 Soldaten, vier gepanzerte Fahrzeuge, zwölf Autos, ein Geschütz sowie eine Radaranlage.

    Auch der Truppenverband Ost rückte weiter vor, wobei Kiews Militär bis zu 295 Soldaten verlor. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, neun Autos und zwei Geschütze wurden ausgeschaltet.

    Am Frontabschnitt des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine über 30 Soldaten. Zudem wurden 20 Autos, eine M777-Haubitze aus US-Produktion sowie zwei Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sieben Lenkgleitbomben, ein HIMARS-Geschoss sowie 1.062 Drohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte zudem eine ukrainische Seedrohne.

  • 11:46 Uhr

    Russische Geländegewinne im Gebiet Charkow – Ort Annopolje befreit

    Einheiten des russischen Truppenverbands Nord führen ihre Offensive im Gebiet Charkow fort, wobei sie die eingeschlossenen ukrainischen Truppen enger einkesseln und den Außenring des Kessels ausweiten. Dies berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Während des vergangenen Tages wurde nach Angaben der Behörde die Ortschaft Annopolje befreit. Zudem werden die Orte Nikolajewka, Warwarowka, Lukaschowo, Resnikowo, Lobanowka und Nefjodowka im inneren sowie Prikolotnoje und Kotowka im äußeren Ring des Kessels umkämpft.

    Kiews Truppen verloren im Kessel in den vergangenen 24 Stunden bis zu 40 Soldaten und ein Artilleriegeschütz.

  • 10:56 Uhr

    Südkorea ruft Botschafter aus Ukraine zurück

    Südkorea hat seinen Botschafter aus der Ukraine zurückgerufen, gibt das südkoreanische Außenministerium in einer Pressemitteilung bekannt. Dabei werde Seoul weiterhin Beratungen mit Kiew fortsetzen, um die bestehenden Streitfragen zu lösen, so die Meldung weiter.

    Zuvor war es zwischen der Ukraine und Südkorea zu einem Eklat gekommen, nachdem der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij eine Übergabe von zwei Kriegsgefangenen aus der DVRK an Südkorea öffentlich angekündigt. Anschließend wies Kiew Seouls Vorwürfe des Bruchs einer Vertraulichkeitsvereinbarung in diesem Zusammenhang zurück.

    Mehr zum Thema – Streit um DVRK-Kriegsgefangene: Seoul droht Kiew mit Konsequenzen

  • 10:23 Uhr

    Rubio: Keine Aussichten auf diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts

    Eine diplomatische Regulierung des Ukraine-Konflikts erscheint zum jetzigen Zeitpunkt wenig wahrscheinlich, sagt der US-Außenminister Marco Rubio. In einem Interview an die griechische Zeitung Kathimerini erklärt er:

    "Momentan scheint es keine Aussichten auf eine Verhandlungslösung zu geben."

    Rubio behauptete weiter, dass Washington bereit sei, eine Vermittlerfunktion wahrzunehmen:

    "Bisher ist uns eine diplomatische Lösung entglitten, doch wir sind bereit, eine konstruktive Rolle zu spielen, damit das passiert."

    Parallel dazu warnte der Minister vor den Risiken einer Eskalation durch die Zunahme von ukrainischen und russischen Angriffen, die sich nach seiner Ansicht zu einem "breiteren Konflikt" ausweiten könnten.

  • 10:04 Uhr

    Massive Strom- und Wasserausfälle in Kiew

    In der ukrainischen Hauptstadt wird erneut der Strom bis auf Weiteres notabgeschaltet, berichtet das ukrainische Energieunternehmen DTEK. Weitere Stromabschaltungen werden zudem in den Kreisen Browary, Butscha, Wyschgorod und Borispol des Gebiets Kiew eingeführt.

    Parallel dazu meldet Kiews städtisches Wasserwerk Probleme mit der Wasserversorgung. Wegen der ausbleibenden Stromversorgung von Pumpstationen könnte es in zahlreichen Stadtbezirken zum Fehlen von Leitungswasser kommen, so die Meldung.

    Zuvor hatte der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko auch am vergangenen Tag vor Strom- und Wasserausfällen gewarnt.

  • 09:23 Uhr

    Brand am Yandex-Datenzentrum nach ukrainischem Drohnenangriff

    Ein ukrainischer Drohnenangriff hat einen Brand an einem Datenzentrum des russischen IT-Giganten Yandex in der Ortschaft Sassowo im Gebiet Rjasan verursacht. Wie der Pressedienst des Unternehmens berichtet, seien beim Angriff keine Personen zu Schaden gekommen. Beschädigungen vor Ort werden beseitigt, allerdings musste das Datenzentrum den Betrieb einstellen, wodurch ein Teil der Dienstleistungen von Yandex vorübergehend nicht verfügbar sein könnte, so die Meldung weiter.

  • 08:39 Uhr

    Gebiet Belgorod: Elfjähriges Mädchen durch ukrainischen Drohnenangriff getötet

    Bei den ukrainischen Angriffen gegen das russische Gebiet Belgorod ist ein Kind ums Leben gekommen. Alexandr Schuwajew, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Leider ist beim Angriff des ukrainischen Militärs im Kreis Waluiki ein elfjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Ich spreche den Hinterbliebenen vom ganzen Herzen mein aufrichtiges Beileid aus."

    Schuwajew fügte hinzu, dass außerdem neun Personen, darunter ein weiteres Mädchen ebenfalls im Alter von elf Jahren, in den Kreisen Belgorod, Waluiki, Graiworon und Rakitnoje verletzt wurden. Insgesamt haben ukrainische Truppen nach Angaben des Gouverneurs während des vergangenen Tages das Gebiet 117 Mal unter Einsatz von Drohnen, Artillerie und Mehrfachraketenwerfern angegriffen.

  • 08:08 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt in der Nacht 399 Drohnen ab

    Im Verlauf der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte 399 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 20:00 und 08:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Orenburg, Pensa, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Uljanowsk, Moskau, über den Teilrepubliken Baschkortostan, Krim und Tatarstan sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.