
Schneller Munitionsverbrauch im Iran-Konflikt beunruhigt Trump-Regierung

Das Tempo, mit dem das US-Militär Langstreckenraketen und Abfangraketen für die Operation gegen Iran verfeuert, beunruhigt einige Vertreter der Trump-Regierung. Dies berichtet der US-amerikanische Sender CBS unter Berufung auf Quellen.
In dem Bericht heißt es, dass die Geschwindigkeit, mit der die USA die fortschrittlichsten Abfangraketen und präzisionsgelenkte Munition im Nahen Osten einsetzen, für große Spannungen innerhalb der Regierung sorgt. Während US-Präsident Donald Trump den Krieg gegen Iran weiter eskaliert, wächst laut Militär- und Geheimdienstbeamten, die mit internen Lagebewertungen vertraut sind, die allgemeine Sorge darüber, ob das Land für einen möglichen Konflikt im indopazifischen Raum gerüstet ist.

Laut CBS können die USA ihre Munition nicht mehr so intensiv ausgeben wie in den ersten Phasen der Militärkampagne gegen Iran. Eine Quelle in einem mit den USA verbündeten Land der Region sagte gegenüber CBS, es sei eine Kampfpause notwendig, insbesondere angesichts der iranischen Angriffe auf Kuwait und Bahrain.
Nach Angaben von CBS setzen die amerikanischen Kommandeure zunehmend auf Fliegerbomben vom Typ JDAM sowie auf die präzisionsgelenkten Bomben vom Typ Small Diameter Bombs. Der Einsatz von Marschflugkörpern des Typs JASSM und Tomahawk ist deutlich zurückgegangen. Die USA konzentrieren sich auf Angriffe in der Nähe der iranischen Küste, damit die Flugzeuge nicht in den iranischen Luftraum eindringen müssen, wo dichtere Luftabwehrstellungen auf sie warten könnten.
US-Beamte sagten dem Sender, das Kommando verfüge über begrenzte Bestände an taktischen Boden-Boden-Raketen vom Typ ATACMS. Besser sei die Lage bei GMLRS-Raketengeschossen.
Den Quellen zufolge besteht der dringendste Bedarf der US-Streitkräfte bei den Abfangraketen, da das Militär eine erhebliche Anzahl solcher Raketen der Flugabwehrsysteme Patriot und der Raketenabwehrsysteme THAAD verbraucht hat. Um die Operationen im Nahen Osten zu unterstützen, musste das Pentagon Bestände an Abfangraketen verlegen, unter anderem aus Lagern im Indopazifik-Raum.
Mehr zum Thema – Iran-Krieg: USA planen massive Ausweitung – Mangel an Ressourcen als Risiko
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.