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Jordanischer Fußballverband wirft FIFA-Chef Infantino Erpressung vor

Die FIFA unter Gianni Infantino will die Preisgelder der jordanischen Mannschaft immer noch nicht zahlen, erklärt Prinz Ali bin al-Hussein, Präsident des jordanischen Fußballverbands. Diesen Schritt vergleicht er mit Erpressung.
Jordanischer Fußballverband wirft FIFA-Chef Infantino Erpressung vorQuelle: Gettyimages.ru © Francois Nel

Prinz Ali bin al-Hussein, Präsident des jordanischen Fußballverbands und Ex-FIFA-Vizepräsident, hat die Führung des Verbands unter Gianni Infantino kritisiert. Konkret verglich er das Einbehalten von Preisgeldern für seine Nationalmannschaft mit Erpressung.

In einem Beitrag auf X (Twitter) schrieb Prinz Ali, dass der jordanische Fußballverband die ihm zustehenden 4,2 Millionen US-Dollar für das Finale des FIFA-Arabien-Pokals, der im Dezember 2025 in Katar stattfand, immer noch nicht erhalten habe. Im Anschluss an die Weltmeisterschaft sei der Prinz informiert worden, dass die Unterstützung von FIFA-Präsident Gianni Infantino dem jordanischen Fußballverband erheblich helfen würde.

Jordanien halte sich an ethische Werte und habe keine Absicht, sich erpressen zu lassen oder Infantino zu unterstützen, betonte Prinz Ali.

Seit Ende Juli steht Infantino wegen der Pläne in der Kritik, die Vermarktungsrechte der Weltmeisterschaften praktisch über eine neue Organisation, FIFA Forward Enterprise (FFE), an private Investoren übertragen zu wollen. Das Unternehmen wurde mit 20 Milliarden US-Dollar bewertet. Der Plan stieß auf Widerstand von 136 nationalen Fußballverbänden, rund zwei Dritteln der FIFA-Mitglieder. Infantino wurde zum Rücktritt aufgefordert. Derzeit ziehen die nationalen Verbände ihre Unterstützungserklärungen für seine Wiederwahl zurück. Die Wahl des FIFA-Präsidenten ist für März 2027 angesetzt.

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