Kurzclips

Die Traktoren rollen wieder – Bauernproteste in den Niederlanden

Die bereits seit Jahren andauernden Bauernproteste in den Niederlanden sind in den letzten Tagen wieder deutlich angewachsen. Tausende Landwirte demonstrieren auf den Straßen gegen die von der Regierung beschlossenen verschärften Umwelt- und Emissionsauflagen.

Auslöser ist der Beschluss, den Stickstoffausstoß im Agrarsektor drastisch zu senken, wodurch viele Betriebe in ihrer Existenz bedroht sind. Hintergrund sind die strengen Stickstoffauflagen und Gerichtsurteile zum "Schutz" von Natura-2000-Gebieten. Dabei handelt es sich um ein zusammenhängendes Netz von Schutzgebieten innerhalb der Europäischen Union, das den Erhalt gefährdeter Lebensräume und Arten sichern soll.

Durch die Blockade von Autobahnen, Logistikzentren und Supermarktlagern legen die Landwirte Teile der öffentlichen Infrastruktur lahm. Zahlreiche visuell beeindruckende Protestaktionen erregen Aufmerksamkeit in sozialen Medien. Die Regierung verteidigt derweil ihre Maßnahmen als alternativlos, um internationale Naturschutzvorgaben einzuhalten. Weitere Protestaktionen wurden bereits angekündigt.

Mehr zum Thema - EU-weite Dürre: Rund 38 Prozent der Fläche betroffen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.