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Pflegereform beschlossen: Mehr Belastungen, alte Probleme

Nach tagelangem Streit haben Union und SPD die Pflegereform im Kabinett beschlossen. Der allgemeine Beitragssatz soll zwar bei 3,6 Prozent bleiben, doch Kinderlose, Besserverdienende und künftig auch bestimmte mitversicherte Ehepartner werden stärker belastet.

Kritiker sehen darin keine nachhaltige Lösung für die milliardenschweren Finanzprobleme der Pflegeversicherung, sondern einen Minimalkompromiss zulasten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Im Beitrag kritisiert auch der Berliner Abgeordnete Gunnar Lindemann die Reform als Spar- und Belastungspaket und bezweifelt, dass sie die grundlegenden Probleme der Pflegeversicherung löst.

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