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Kein Ende in Sicht: Frankreichs Schülerproteste weiten sich aus

In Frankreich ist es am Montag erneut zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die landesweiten Proteste werden von Schülern getragen, die gegen marode Schulgebäude, Lehrermangel und überfüllte Klassen demonstrieren.

Die Lage hat sich durch drohende Einsparungen im Zuge der Haushaltsdebatte für das Jahr 2027 drastisch zugespitzt. Seit Beginn der Unruhen Mitte September wurden bereits mehr als 5.000 Menschen festgenommen. Dabei handelt es sich zu rund 85 Prozent um Minderjährige. An den oft von Brandstiftungen und Sachschäden begleiteten Ausschreitungen beteiligten sich laut Schulvertretern teils auch schulfremde Personen. Die Zusammenstöße forderten sowohl unter den Demonstranten als auch bei der Polizei bereits Hunderte Verletzte.

Ein Ende der Krise ist vorerst nicht in Sicht, da Gewerkschaften und Schülervertreter zu weiteren Streiks und Blockaden aufrufen. Zudem greift die Bewegung bereits auf das Ausland über – im belgischen Lüttich kam es am Montag zu heftigen Schülerprotesten mit Sachbeschädigungen und Festnahmen.

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