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Iran will Schifffahrt in Straße von Hormus neu regeln

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat grundlegende Veränderungen für den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus in Aussicht gestellt. Bei einer Rede am Sonntag in Teheran erklärte er, die strategisch wichtige Meerenge werde nach dem Krieg mit den USA und Israel nicht mehr wie bisher verwaltet werden. Auch die Schifffahrtsrouten würden sich ändern. Der Krieg habe die Sicherheitslage in der Region grundlegend verändert.

Zugleich warnte der iranische Außenminister vor einem erneuten militärischen Angriff auf sein Land. Iran werde seine Politik auch angesichts neuer Drohungen nicht ändern. Frühere Angriffe hätten ihre Ziele nicht erreicht. Araghtschi sprach sich außerdem für einen vollständigen Abzug ausländischer Streitkräfte aus der Region aus und warf den USA und Israel vor, die regionale Sicherheit zu gefährden. Auch an Europa richtete sich deutliche Kritik.

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