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"Demokratisch verwahrloste Butze" – Chatkontrolle trotz mehrheitlicher Ablehnung beschlossen

Am Donnerstag, dem 9. Juli 2026, wurde im EU-Parlament über die Fortführung der anlasslosen Chatkontrolle abgestimmt. Obwohl 314 Abgeordnete dagegenstimmten und nur 276 dafür, wurde die Chatkontrolle beschlossen. Da sie schon mehrfach von einer Mehrheit der Abgeordneten abgelehnt worden war, hatte man die Abstimmung per Eilantrag kurz vor der Sommerpause angesetzt.

Spekuliert wurde wohl darauf, dass sich einige Abgeordnete bereits auf dem Weg in den Urlaub befanden. Aufgrund der Abstimmung per Eilantrag wären mindestens 360 Nein-Stimmen nötig gewesen, um den Dringlichkeitsantrag zu stoppen.

Der EU-Abgeordnete Friedrich Pürner äußerte sich ebenfalls zu der Abstimmung. In einem Tweet bezeichnete er die Institution als reines Scheinparlament. "Wenn wir überhaupt noch abstimmen dürfen, dann doch nur, damit die Presse das ohnehin feststehende Ergebnis brav und kritiklos vermelden kann. Im Prinzip könnten von der Leyen, Metsola und Manfred Weber das Resultat vorher auf eine Serviette schmieren und direkt an die Journalisten verteilen", schrieb er auf X.

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