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Liveticker Ukraine-Krieg - HIMARS-Mehrfachraketenwerfer im Gebiet Nikolajew beseitigt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg - HIMARS-Mehrfachraketenwerfer im Gebiet Nikolajew beseitigtQuelle: Legion-media.ru © Mariusz Burcz

  • 25.09.2022 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Russischer MMA-Kämpfer zum Militärdienst einberufen

    Der russische Boxer und MMA-Kämpfer Wladimir Mineew hat einen Bescheid des Einberufungsamtes mit der Mitteilung erhalten, dass er zum Militärdienst verpflichtet sei. Das berichtete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am 25. September. Der Sportler, dessen Bruder bei der russischen Militäroperation in der Ukraine gefallen war, sagte:

    "Ich werde nicht vor der Wehrpflicht davonlaufen. Ich nehme die Vorladung an und gehe zum Einberufungsamt, und dann wird alles so sein, wie es das Mutterland entscheidet. Ich gehöre zur ersten Kategorie, ich bin Fallschirmjäger – ich habe als Wehrpflichtiger und auch als Vertragsbediensteter gedient. Es gibt nicht mehr viele Fallschirmjäger, so verstehe ich das."

  • 19:30 Uhr

    Berlin will keine EU-Bürger mehr an Spitze russischer Staatskonzerne

    EU-Bürger sollen nach dem Willen der Bundesregierung keine Spitzenposten in russischen Staatskonzernen mehr bekleiden dürfen. Das geht aus einem Vorschlag aus Berlin für neue Sanktionen gegen Russland hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel vorliegt. Hintergrund dürfte vor allem der Fall von Ex-Kanzler Gerhard Schröder sein, der jahrelang Aufsichtsratschef des russischen Ölkonzerns Rosneft war. Zunächst hatte die Süddeutsche Zeitung berichtet.

    Darüber hinaus dringt die Bundesregierung in dem Papier auf die Umsetzung des globalen Preisdeckels für Ölimporte aus Russland, für den sich bereits die G7-Staaten starkmachen, sowie auf ein Verbot, mit russischen Firmen im Bereich der Kernenergie zusammenzuarbeiten. Auch soll es den Vorschlägen zufolge untersagt werden, Immobilien in der EU an Russen zu verkaufen. Und nicht zuletzt wird gefordert, weitere Personen mit EU-Einreisesperren zu belegen und ihre Vermögen in der Europäischen Union einzufrieren.

  • 19:03 Uhr

    Medien: Teilmobilmachung Russlands für Biden höchst ungünstig

    Die Entscheidung, in Russland eine Teilmobilmachung einzuleiten, kommt für US-Präsident Joe Biden zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Das berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf einen Artikel des kroatischen Journalisten Zoran Meter für Geopolitika.news. Meter glaubt:

    "Wladimir Putin hat zu einem für Joe Biden höchst ungünstigen Zeitpunkt zu handeln begonnen, da dieser gerade einen intensiven Wahlkampf für die Demokratische Partei im Vorfeld der für Anfang November angesetzten Kongresswahlen führt."

    Es werde für Biden äußerst schwierig sein, den US-Bürgern zu erklären, warum er eine weitere Radikalisierung seiner Politik gegenüber Russland anstrebe und dabei einen direkten militärischen Zusammenstoß mit einer Atommacht riskiere, betonte Meter. Immerhin rangiere die Situation in der Ukraine laut Umfragen nur auf Platz elf der Prioritäten der Amerikaner, so der Journalist.

  • 18:43 Uhr

    Russische Streitkräfte eliminieren bis zu 100 ausländische Söldner im Gebiet Saporoschje

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden in der Nähe von Saporoschje etwa hundert ausländische Söldner, die auf Seiten der Ukraine gekämpft haben, getötet. In einer Erklärung der Behörde heißt es:

    "Bei einem Raketenangriff auf einen vorübergehenden Stützpunkt ausländischer Söldner in der Nähe der Stadt Saporoschje wurden bis zu hundert Kämpfer und 15 Einheiten militärischer Technik liquidiert."

    Außerdem griff die russische Luftwaffe die ständigen Aufmarschstellen und den Kommunikationsknotenpunkt der 46. Luftlande- und der 60. Infanteriebrigade der ukrainischen Armee im Gebiet Cherson an und tötete dabei etwa 30 Kämpfer. Die Verluste der ukrainischen Truppen am Frontabschnitt Nikolajew-Kriwoi Rog beliefen sich im Laufe eines Tages auf mehr als 110 Tote und Verwundete sowie 13 Einheiten militärischer Technik.

  • 18:20 Uhr

    Ex-Berater Reagans: USA dürfen den Willen der Krim nicht missachten

    Doug Bandow, ein ehemaliger Berater von US-Präsident Reagan, warnt Washington davor, sich auf die Seite von Wladimir Selenskij zu schlagen, der die Krim von Russland "befreien" will. In seiner Kolumne für The American Conservative weist er darauf hin, dass die Bewohner der Halbinsel mehrheitlich dafür gestimmt haben, Teil Russlands zu werden – und die verkündeten Ergebnisse "könnten die tatsächliche Stimmung widerspiegeln". Er sagt:

    "Die derzeitigen Bewohner der Krim sollten nicht als Kriegsbeute behandelt werden, die nach dem Willen des Siegers umgesiedelt werden soll. Westliche Staaten kritisieren heute Regierungen, die sich gewaltsam gegen eine Abspaltung wehren – man denke nur an den aggressiven Krieg der NATO gegen Serbien wegen des Kosovos – und können nicht einfach eine ukrainische Militärkampagne zur Rückeroberung der Krim unterstützen."

    Es gebe außerdem "keine überzeugenden Beweise dafür", dass eine Mehrheit der Menschen auf der Krim "befreit" werden will, betont Bandow. Er fasst zusammen:

    "Bislang haben die amerikanische und die europäischen Regierungen auf Fragen zu den ukrainischen Kriegszielen mit der Aussage reagiert, dass die Entscheidung darüber bei Kiew liege. Und das stimmt – aber das bedeutet nicht, dass die Verbündeten sie unterstützen müssen. Washington setzt sich für die ukrainische Unabhängigkeit ein und nicht für das, was die Regierung Selenskij wünscht. Natürlich steht es ihm frei, die Welt zu bitten. Wer weiß, vielleicht bittet Kiew demnächst um das nötige Rüstzeug, um Moskau einzunehmen und die Russische Föderation aufzulösen. Aber die USA wären auch nicht verpflichtet, diesen Plan zu unterstützen."

  • 17:54 Uhr

    Saporoschje: Versteckter Sprengsatz explodiert in Abfalleimer in Berdjansk

    In einem Park im Zentrum von Berdjansk hat sich eine Explosion ereignet. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, gab es keine Verletzten. In einer Erklärung hieß es:

    "In Berdjansk hat es einen weiteren Sabotageversuch gegeben. In der Gegend des Schmidt-Parks ging ein in einem Abfalleimer deponierter Sprengsatz hoch."

    Es gebe keine Verletzten oder Schäden, fügte die Verwaltung hinzu. Einsatzkräfte seien vor Ort tätig.

    Die Stadtverwaltung forderte die Einwohner auf, wachsam zu sein und den Strafverfolgungsbehörden verdächtige Gegenstände zu melden.

    Es ist bereits die zweite Explosion am heutigen Tag in Berdjansk – einige Stunden zuvor explodierte ein improvisierter Sprengsatz in der Nähe des Gebäudes der Stadtverwaltung. Die Behörde vermutet, dass die Söldner des ukrainischen Geheimdienstes SBU hinter den Explosionen stecken, um die Bevölkerung einzuschüchtern und das Referendum zu stören.

  • 17:13 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen Dorf in der Volksrepublik Lugansk mit HIMARS-Raketen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben das Dorf Trawnewoje in der Volksrepublik Lugansk (LVR) mit vier Raketen aus einem US-amerikanischen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer angegriffen. Das berichtete die Vertretung der LVR beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen der Kriegsverbrechen der Ukraine laut RIA Nowosti.

    Wie festgestellt wurde, kam es durch den Beschuss zur Beschädigung der Garage und eines Busses der Direktion für Straßenreparatur und Straßenbau.

  • 16:41 Uhr

    Daily Mail: Konflikt in der Ukraine möglichst schnell und friedlich beenden

    Großbritannien solle seine Unterstützung für die Ukraine einstellen und so schnell wie möglich eine friedliche Lösung des Konflikts in der Ukraine fördern. Das fordert der Daily Mail-Kolumnist Peter Hitchens, Autor und ehemaliger britischer Medienkorrespondent in der Sowjetunion und in den USA. Er stellt die Fragen:

    "Was ist das Interesse Großbritanniens an der Ukraine? Warum schaufeln wir Waffen und Ausrüstung in dieses Land, obwohl unser Staatshaushalt überlastet ist und unseren eigenen Streitkräften seit vielen Jahren das Geld, die Männer und die Ausrüstung ausgehen?"

    Er bezeichnet die Politik der militärischen Unterstützung der Ukraine als "sehr alt und sehr umstritten" und bewertet alle Versuche der USA, Russland anzugreifen, sowie die NATO-Osterweiterung als einen tragischen Fehler – der Europa nun dem Risiko einer nuklearen Konfrontation ausgesetzt hat. "Margaret Thatcher war alles andere als begeistert vom ukrainischen Nationalismus", betont Hitchens."Das wäre einmal eine ganz normale britische Ansicht gewesen". Er erinnert an Putins jüngste Abmahnung an den Westen über den Einsatz von Atomwaffen und warnt:

    "Das hat uns einem Atomkrieg nun nähergebracht als je zuvor. Diese Entwicklung – und es wäre äußerst töricht, Putins Worte als Bluff abzutun – zwingt uns alle zu mehr Nachdenklichkeit, nicht zu weniger."

  • 16:07 Uhr

    Russische Streitkräfte zerstören ukrainischen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer im Gebiet Nikolajew

    Die russischen Streitkräfte haben die Abschussrampe eines US-amerikanischen HIMARS-Mehrfachraketenwerfers der ukrainischen Streitkräfte in einer Feuerstellung in der Nähe des Dorfes Jawkino im Gebiet Nikolajew getroffen. Das teilte der offizielle Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, laut TASS am Sonntag mit.

    Konaschenkow fügte hinzu, dass russische Luftabwehrsysteme in der Gegend um Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson und Walerjanowka in der Donezker Volksrepublik an einem Tag zwölf ukrainische Drohnen abgeschossen und außerdem 18 HIMARS-Raketen abgefangen hätten.

    Zudem schossen russische Luftabwehrsysteme im Gebiet Cherson und der Lugansker Volksrepublik (LVR) drei US-amerikanische HARM-Anti-Radar-Raketen ab.

  • 15:36 Uhr

    Cherson-Behörden: Ukrainische Streitkräfte beschossen Hotel nach NATO-Hinweis

    Die ukrainischen Truppen haben das Hotel im Zentrum von Cherson nach nachrichtendienstlichen Informationen und Hinweisen von NATO-Vertretern beschossen. Das teilten die örtlichen Strafverfolgungsbehörden am Sonntag gegenüber TASS mit. Ein Vertreter erklärte:

    "Der Angriff auf das Hotel wurde eindeutig mit Hilfe von NATO-Vertretern, auf deren Informationen und Hinweise hin durchgeführt."

    Die Gebietsverwaltung von Cherson bezeichnete den Raketenangriff auf das Hotel in einer Erklärung als geplanten terroristischen Akt seitens der Ukraine.

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